MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Wolff: Wehrlein noch in Entwicklungsphase

Warum Pascal Wehrlein der schnelle Aufstieg ins Weltmeisterteam von Mercedes verweigert wurde - Toto Wolff: "Sollte nicht unvorbereitet ins kalte Wasser".

Pascal Wehrlein hat in der großen Formel-1-Cockpitlotterie 2017 nach Ansicht vieler Experten den Trostpreis gezogen. Der junge Deutsche, der seit vielen Jahren von Mercedes gefördert wird, agiert in diesem Jahr an der Seite von Marcus Ericsson bei Sauber. Den heiß ersehnten Platz im Werksteam konnte er sich nicht sichern. Mercedes holte Valtteri Bottas von Williams als Nachfolger für den zurückgetretenen Weltmeister Nico Rosberg.

"Er ist schnell und brillant, wir haben ihn immer in Erwägung gezogen. Aber Pascal ist noch in seiner Entwicklungsphase. Er muss Fehler machen dürfen und daraus lernen. Das wäre bei uns nicht möglich gewesen", erklärt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in der L'Equipe die Entscheidung pro Bottas. Pascal Wehrlein und Esteban Ocon genießen weiterhin die Förderung der Stuttgarter. "Unser Ansatz ist es, dass wir sie entwickeln. Wir wollen sie nicht unvorbereitet ins kalte Wasser werfen", so der Wiener.

Wolff nennt die Namen Sergio Perez, Heikki Kovalainen und Kevin Magnussen zur Darstellung der Gefahren. "Sie alle kamen zu früh zu McLaren und waren nicht ausreichend vorbereitet", so der Mercedes-Motorsportchef. "Wir wollen keine Karrieren zerstören, indem wir irgendetwas überstürzen. Ich möchte keine Talente verbrennen, an die ich glaube. Auch Max Verstappen durfte zunächst in einem kleinen Team lernen. Zudem hat er in Monaco und Austin Fehler gemacht. Das muss ein junger Fahrer dürfen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

Wirbel vor den F1-Tests: Ein Schlupfloch im 2026er-Reglement sorgt für Streit - Mercedes und Red Bull stehen im Fokus, die FIA ruft zum Krisentreffen