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Wolff: Wehrlein noch in Entwicklungsphase

Warum Pascal Wehrlein der schnelle Aufstieg ins Weltmeisterteam von Mercedes verweigert wurde - Toto Wolff: "Sollte nicht unvorbereitet ins kalte Wasser".

Pascal Wehrlein hat in der großen Formel-1-Cockpitlotterie 2017 nach Ansicht vieler Experten den Trostpreis gezogen. Der junge Deutsche, der seit vielen Jahren von Mercedes gefördert wird, agiert in diesem Jahr an der Seite von Marcus Ericsson bei Sauber. Den heiß ersehnten Platz im Werksteam konnte er sich nicht sichern. Mercedes holte Valtteri Bottas von Williams als Nachfolger für den zurückgetretenen Weltmeister Nico Rosberg.

"Er ist schnell und brillant, wir haben ihn immer in Erwägung gezogen. Aber Pascal ist noch in seiner Entwicklungsphase. Er muss Fehler machen dürfen und daraus lernen. Das wäre bei uns nicht möglich gewesen", erklärt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in der L'Equipe die Entscheidung pro Bottas. Pascal Wehrlein und Esteban Ocon genießen weiterhin die Förderung der Stuttgarter. "Unser Ansatz ist es, dass wir sie entwickeln. Wir wollen sie nicht unvorbereitet ins kalte Wasser werfen", so der Wiener.

Wolff nennt die Namen Sergio Perez, Heikki Kovalainen und Kevin Magnussen zur Darstellung der Gefahren. "Sie alle kamen zu früh zu McLaren und waren nicht ausreichend vorbereitet", so der Mercedes-Motorsportchef. "Wir wollen keine Karrieren zerstören, indem wir irgendetwas überstürzen. Ich möchte keine Talente verbrennen, an die ich glaube. Auch Max Verstappen durfte zunächst in einem kleinen Team lernen. Zudem hat er in Monaco und Austin Fehler gemacht. Das muss ein junger Fahrer dürfen."

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