MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Manfred Stohl verteidigt den Krieau-Sieg

Manfred Stohl gewinnt wie auch bereits im Vorjahr den Auftakt in der Krieau, dahinter Sperrer und Toth, Doppelreiter beim WRC-Debüt vorerst Zehnter.

Unzählige Rallye-Fans ließen sich den Auftakt der OMV-Rallye in der Wiener Krieau nicht entgehen und bekamen Motorsport vom Feinsten geboten.

Die WRC's
Ein entfesselt fahrender Manfred Stohl (Ford) unterbot seine Siegerzeit aus dem Vorjahr und führt somit nach den zwei Super-Special-SP's 5,6 Sekunden vor seinem Titelrivalen Raphael Sperrer (Peugeot). Sperrer's Markenkollege Janos Toth auf Rang drei weitere 0,7 Sekunden dahinter.

Manfred Stohl's erstes Statement: "Ich bin sehr glücklich, dass ich die Super-Special in meiner Heimatstadt gewinnen konnte. Zeit zum taktieren wird Ralf und mir in den kommenden zwei Tagen keine bleiben, wir müssen beide angreifen, die Meisterschaft ist weiter offen."

Raphael Sperrer sieht Parallelen zum Vorjahr: „Vielleicht ist der zweite Platz ein gutes Omen, da ich auch im Vorjahr in Wien nicht gewinnen konnte. In der Folge feierte ich aber den Gesamtsieg mit 40 Sekunden Vorsprung. Wenn es auch diesmal so läuft, bin ich sehr zufrieden. Die beiden Sonderprüfungen hier in der Krieau waren eine tolle Show, aber entschieden wird die Rallye sicher in den nächsten zwei Tagen in der Buckligen Welt.“

Vorsicht ließ David Doppelreiter beim Debüt im Seat WRC walten, mit einem Rückstand von 14,2 Sekunden belegt der Youngster Position zehn. Bedenkt man die mangelnde Erfahrung im Allrad-Boliden - mehr als ein paar Testkilometer waren nicht möglich - geht das aber in Ordnung.

Die Mitsus
Rang vier des Großen Motorsport-Preises der Stadt Wien geht an die "Zeltner-Brothers" Ruben und Thomas, dicht gefolgt von Beppo Harrach, der damit auch die Gruppe N vor Martin Zellhofer und Hermann Gaßner anführt (alle Mitsubishi).

Gruppe N3
Bei den Fronttrieblern gab's ein herzerfrischendes Duell zwischen Christian Lippitsch (VW) und Herwig Hüfinger (Peugeot), nach einem gerade noch korrigierbaren Fehler von Hüfinger ließ sich Lippitsch den Sieg aber nicht mehr nehmen.

Die Super 1600 Kitcars
Bei den 1600er Kitcars lautet das Duell der OMV-Rallye Gottfried Kogler (Peugeot) vs. Waldemar Benedict (Fiat), Joachim Resch muss dieses Mal im Ersatzauto, einem Fiat Bravo, Platz nehmen, das von ihm gemietete Citroen Kitcar erlitt beim letzten Einsatz in Italien größeren Schaden und wurde nicht zeitgerecht fertig. Koksi Kogler hat nach dem Auftakt die Nase vorne, Benno leistet sich in der Schikane einen Verbremser, der wertvolle Zeit kostete.

Diesel
Die historischen Autos sowie die Diesel-Glüher starten aufgrund des EM-Status in der Trophy-Wertung, hier führt Andreas Waldherr vor seinem VW-Kollegen Willi Stengg.

Fiat Stilo
In der Fiat Stilo Rallye Trofeo gibt Andreas Hulak den Ton an, dahinter Karim Pichler, Michael Böhm, Anton Reisenhofer, Christian Mrlik und Otto Leirer.

Am Freitag (06.09.) folgt dann der sportlich wichtige Teil der OMV-Rallye, um 11:58 Uhr erfolgt in Krumbach der Start zur dritten SP.

Aktuelle Fotos aus der Krieau finden Sie in der rechten Navigation!

Zwischenstand nach der Super-Special Krieau:


1. Stohl-Petrasko, 3:31.0
2. Sperrer-Carlsson, +5.6
3. Toth-Toth, +6.3
4. Zeltner-Zeltner, +8.1
5. Harrach-Müller, +8.3
6. Zellhofer-Novotny, +8.5
7. Gaßner-Thannhäuser, +10.7
8. Rosenberger-Schwarz, +10.8
9. Kramer-Monego, +13.4
10. Doppelreiter-Floene, +14.2

News aus anderen Motorline-Channels:

T-Mobile Rallye-ÖM: OMV-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Rechbergrennen 2026: Bericht

Wochenende voller Rekorde

Der Rechberg erlebt ein Wochenende voller Rekorde…auch bei der 52. Auflage. Christian Merli und Ronnie Bratschi sind die Dominatoren des Berg-Klassikers. Christoph Lampert bester Österreicher. Neuer Streckenrekord bei den Tourenwagen und Höchstleistungen im Almenland

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat