MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein lachendes und ein weinendes Auge

Manfred Stohl und Ilka Petrasko verlassen Neuseeland mit gemischten Gefühlen, ohne Techniktroubles wäre der Hattrick möglich gewesen.

Nachdem Manfred Stohl auf der ersten Etappe durch Motoraussetzer einige Minuten eingebüßt hatte, startete der Wiener gemeinsam mit Beifahrerin Ilka Petrasko eine starke Aufholjagd:

Der Mitsubishi-Pilot fuhr auf zwölf der insgesamt 26 Wertungsprüfungen Bestzeiten in der seriennahen Gruppe N, zeitweise fuhr er sogar schneller, als die François Delecour und Armin Schwarz mit ihren stärkeren World Rally Cars.

Platz für Platz kämpfte sich Manfred Stohl nach vorn. Der Mitsubishi-Pilot, der zu Beginn der Rallye noch den 45. Gesamtrang belegte hatte, fuhr bis ins Ziel auf den 22. Gesamtrang vor. In der seriennahen Gruppe N belegte Stohl den achten Platz.

„Bis zuletzt lief unser Auto nicht perfekt“, erklärte Stohl im Ziel. „Nach den massiven Problemen am ersten Tag hatte ich für die folgenden Etappen eine schlechte Startposition. Dadurch habe ich am zweiten Tag Zeit verloren, weil ich auf den Prüfungen auf langsamere Teilnehmer aufgelaufen bin. Vor allem im Dunkeln am Samstagabend habe ich zwei Minuten im Staub hinter einem anderen Teilnehmer verloren.“

Einen Lichtblick gibt es für Stohl: „Wir sind gute Zeiten gefahren. Trotzdem bin ich etwas enttäuscht. Denn ohne die technischen Probleme hätten wir eine gute Chance gehabt, unseren Gruppe N-Sieg aus den beiden Vorjahren zu wiederholen.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.