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Rallye Dakar 2007: Die Bikes

Oberösterreichische Offroad-Meisterschaft

Es gab Jahre, da war der Kampf um Zehntelsekunden in der Motorrad-Kategorie der echte Aufreger bei der „Dakar“. Das hat sich mittlerweile geändert...

Johannes.Gauglica@motorline.cc

Modefarbe orange

Und zwar auf zumindest aus österreichischer Sicht erfreuliche Weise - zwar gibt es seit „Kini“ keinen österreichischen Fahrer mit Siegchancen mehr, aber die Marke KTM hat in der Wüste alles im Griff: 178 der 250 startenden Motorräder kommen aus Mattighofen, das sagt schon fast alles.

Japaner, Italiener und Bayern können darüber naturgemäß weniger lachen. Werksseitige Konkurrenz gibt es keine mehr, als letzter Hersteller hat BMW die sprichwörtlichen Patschen gestreckt. Trotzdem legen die Oberösterreicher noch ein Schäuferl nach.

Die neue KTM 690 Rally wird 2007 dem ersten Härtetest unterzogen, sechs der sieben Werksfahrer vertrauen auf das neue, hubraumstärkere Bike. Das KTM-Werksteam wird demnach, sofern keine riesigen Überraschungen eintreten, den Sieg unter sich ausmachen, allen voran die Dakar-Sieger 2006 und 2005, Marc Coma und Cyril Despres.

Martin Freinademetz: Vom Snowboard auf die KTM

„Seit Jahren spiele ich mit dem Gedanken, die anspruchsvollste Rallye der Welt zu bestreiten“, meint das ehemalige Enfant terrible des internationalen Snowboardsports, der Tiroler Martin Freinademetz. Er erfüllt sich den Traum „Dakar“ und tritt als einer von 95 Rookies unter den 250 Startern der Bike-Kategorie an.

Am Erzberg zweimal in den Top 25 platziert und bei der legendären Roof of Africa 2004 auf dem sechsten Gesamtrang ins Ziel gekommen, sieht der ehemalige Snowboard Doppelweltmeister die Ankunft in Dakar als das definierte Ziel.

Treuester Partner des 36jährige Innsbruckers in den Tagen zwischen dem 6. und 21. Jänner 2007 wird eine (eh klar) KTM 525 XC Desert Racing sein. Der fahrbare Untersatz aus Oberösterreich ist ein Serienbike mit optimiertem Fahrwerk. Ein Reservemotor kommt mit in den Service-Truck.

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