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DTM: Interview

Auer: Ansprüche im zweiten Jahr höher

Lucas Auer geht auch in der Saison 2016 wieder für Mercedes in der DTM an den Start und will sich in seinem zweiten Jahr steigern.

In der DTM-Saison 2015 sind mit Lucas Auer und Maximilian Götz zwei Rookies für Mercedes an den Start gegangen. Auch 2016 stehen die beiden wieder im achtköpfigen Kader der Marke mit dem Stern. Nachdem Götz und Auer in der vergangenen Saison die Plätze 22 und 23 in der Meisterschaft belegten, dürften die Ansprüche im zweiten DTM-Jahr steigen. Beide Piloten hoffen, durch die in der Saison 2015 gesammelte Erfahrung nun einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können.

"Am Ende des Tages hat man immer ein gewisses Ziel im Kopf, aber ich glaube, dass man die Latte – speziell in der DTM – normal halten sollte", erklärt Auer, der im vergangenen Jahr dreimal in die Punkte fahren konnte, vorsichtig. Highlight war seine Pole Position für das Samstagsrennen auf dem Nürburgring und der folgende sechste Platz. In der Regel fand sich der Österreicher aber klar außerhalb der Top 10 wieder.

"Natürlich willst du das eine oder andere Mal auch vorne stehen", verrät Auer, der allerdings ergänzt, dass er vor der neuen Saison keine großen Ansprüche anmelden möchte. Ziel sei es vielmehr, 2016 mehrere Top-10-Ergebnisse zu erzielen. "Wenn man das konstant macht, ist man auch schon weit vorne", erklärt der Tiroler. Bruno Spengler etwa belegte 2015 Rang fünf in der Meisterschaft, obwohl er kein Rennen gewinnen konnte.

Maximilian Götz will derweil den Schwung mitnehmen, den er Ende der Saison 2015 aufbauen konnte. Auf dem Nürburgring belegte er die Ränge fünf und sechs, in Hockenheim folgte beim Saisonfinale ein weiteres Top-10-Ergebnis. Hätte er seinen Markenkollegen Pascal Wehrlein in dieser Saisonphase nicht im Kampf um den Titel unterstützten müssen, wären wohl sogar noch bessere Resultate möglich gewesen.

"Das wäre schon mal kein schlechter Einstand", erklärt Götz, der gleich beim Saisonstart 2016 an diese gute Form anknüpfen möchte. Anschließend möchte er sich langsam steigern. Der GT-Masters-Champion von 2012 erklärt: "Ein Podium oder einen Sieg einzufahren wäre ein Kracher. Es ist natürlich unser Ziel, aber ich fange erst einmal da an, wo ich aufgehört habe. Dann schauen wir weiter."

Bei Markenkollege Auer tut sich derweil noch eine andere Frage auf, die mit dem sportlichen Abschneiden nicht ganz so viel zu tun hat: Wie wird sein neues Auto aussehen? 2015 stach der Neffe von Gerhard Berger mit dem rosafarbenen Mercedes aus der Masse heraus – und 2016? "Darüber kann ich noch nichts sagen, da habe ich noch keine Info. Ich hoffe aber, dass es wieder verrückt ist, denn das mag ich. Ich will auffallen", so Auer.

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