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DTM: News

Warum Ocon die DTM der GP2 vorgezogen hat

Nicht wegen dem Racing: Mercedes-Pilot Esteban Ocon verrät, warum er in diesem Jahr lieber DTM als GP2 fährt – besonders Aspekte abseits der Rennstrecke.

Esteban Ocons großes Ziel ist ein Cockpit in der Formel 1. Der 19-jährige Franzose hat sich allerdings gegen den "klassischen" Weg über die GP2 entschieden, den einst beispielsweise Piloten wie Nico Rosberg oder Lewis Hamilton gingen. Stattdessen geht Ocon in diesem Jahr für Mercedes in der DTM an den Start. Diese Richtung hat der amtierende GP3-Champion ganz bewusst eingeschlagen. Interessant: Das Racing stand bei seiner Entscheidung für die DTM nicht im Mittelpunkt.

"Dass ich dorthin gehe, und nicht in die GP2, hat etwas mit meiner persönlichen Entwicklung zu tun", verrät Ocon gegenüber TouringCars.net und erklärt: "Ich muss mich bei den äußeren Aspekten verbessern, wenn man als Fahrer für einen Hersteller arbeitet. Du bist ins Marketing involviert und musst für Interviews zur Verfügung stehen."

Sein Job in der DTM soll Ocon besser auf das "Haifischbecken" Formel 1 vorbereiten als die GP2. "Es ist ähnlich wie in der Formel 1. Ganz besonders, wenn du für eine Firma wie Mercedes arbeitest. Es ist fast gleich, und in diesem Aspekt muss ich mich mehr verbessern als beim Racing selbst", erklärt Ocon, der seinen Speed bereits in den vergangenen beiden Jahren unter Beweis stellen konnte.

2014 gewann er in seinem ersten Jahr in der Formel-3-Europameisterschaft direkt den Titel, 2015 gelang ihm dieses Kunststück auch in der GP3. "Ich habe bei meinem Debüt in beiden Serien jeweils den Titel gewonnen. Also gewöhne ich mich langsam daran, in neue Meisterschaften zu kommen. Aber in der DTM ist es anders", so der 19-jährige Franzose.

"Es ist mehr oder weniger das gleiche Programm wie in der GP3, aber viel länger und mit einem anderen Auto mit anderen Reifen. Wir werden sehen, wie es in meinem ersten Jahr in der DTM läuft, und wie meine Performance sein wird", erklärt Ocon, der in diesem Jahr neben seinem Mercedes-Job in der DTM bereits auch einen Fuß in der Tür zur Königsklasse hat. 2016 steht er dem Renault-Werksteam als Testfahrer zur Verfügung.

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