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Schumachers Familie zuversichtlich

Auch wenn es keine medizinischen Neuigkeiten gibt, bleibt die Familie von Michael Schumacher laut Managerin Sabine Kehm optimistisch.

Fast drei Monate ist es nun her, dass Michael Schumacher beim Skilaufen in Frankreich verunglückt ist, und noch immer kämpft der ehemalige Formel-1-Fahrer im Krankenhaus von Grenoble um sein Leben. Seit Ende Januar die Aufwachphase aus dem künstlichen Koma eingeleitet wurde, gab es keine bestätigten Neuigkeiten mehr um Schumachers Gesundheitszustand. Erst heute äußert sich sein Management wieder offiziell.

"Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durchgehen und aufwachen wird", lässt Managerin Sabine Kehm im Namen der Familie ausrichten. Zuletzt waren verunsichernde Medienberichte mit Expertenstimmen aufgetaucht, wonach die Chancen auf eine vollständige Genesung nach einem so langen Koma gering seien. Mit der konkreten Situation von Schumacher sind diese Experten in der Regel aber nicht vertraut.

"Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen. Aber wir wissen auch, dass wir geduldig sein müssen", lässt die Familie ausrichten. "Michael hat sich sehr ernste Verletzungen zugezogen. Das ist schwer zu begreifen für uns alle, auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte. Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird. Wir kämpfen ihn gemeinsam mit dem Ärzteteam, dem wir vertrauen. Die Dauer spielt für uns keine Rolle."

Für die öffentlichen Genesungswünsche, beispielsweise durch einen Fanmarsch in Spa-Francorchamps, ist die Familie überaus dankbar. Das offensive Vorpreschen mancher Medien missfällt Schumachers nächstem Umfeld hingegen verständlicherweise. "Es tut gut, zu sehen, wie viel Anteilnahme seiner Familie entgegengebracht wird, und ich darf sagen, dass sie wirklich dankbar dafür ist", erklärt Kehm.

"Aber man darf nicht vergessen, dass dies eine sehr intime und auch fragile Angelegenheit für Michaels Familie ist. Und dass Michael ein Mann ist, der sein Privatleben und seine Familie in all den Jahren aus der Öffentlichkeit herausgehalten und konsequent geschützt hat", spricht sie dahingehende Unterlassungsklagen gegen diverse Medien in der Vergangenheit an und bittet neuerlich um Respekt für die Privatsphäre der Schumacher-Familie. "Wir versuchen, alle Energien, die wir haben, Michael zukommen zu lassen. Wir alle glauben fest daran, dass dies Michael hilft und er auch diesen Kampf gewinnen wird."

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