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Formel 1: News

Force-India-Fahrer verhandeln mit Top-Teams

Laut Robert Fernley stehen die Force-India-Piloten Sergio Perez und Nico Hülkenberg kurz vor dem Wechsel in ein titelreifes Auto.

Force India ist überzeugt, dass Nico Hülkenberg und Sergio Perez die Aussicht auf einen Wechsel zu einem Topteam hätten und bald in einem Auto sitzen könnten, das das Zeug zu Grand-Prix-Siegen besitzt. Co-Teamchef Robert Fernley sagt im Gespräch mit Autosport jedoch nicht, um welche Mannschaften es sich handelt oder wann der Abschied erfolgen könnte: "'Checo' steht wie Nico kurz davor, vielleicht zu einem Team zu wechseln, das um den WM-Titel kämpfen kann."

Geht es um das Jahr 2017, kann es sich nur um Williams handeln, da die Cockpits bei Mercedes, Ferrari und Red Bull bezogen sind. Der Mexikaner wird bei den Briten bereits gehandelt. Eine Rückkehr Hülkenbergs scheint eher unwahrscheinlich, nachdem der Emmericher Ende 2010 seinen Platz für Paydriver Pastor Maldonado hatte räumen müssen. Hinzu kommt: Perez kann derzeit die besseren Resultate vorweisen und verfügt über finanzielle Unterstützung aus Mittelamerika.

Fernley, der die Piloten gerne halten würde, könnte mit einem Aufstieg zu einem der besten Teams leben: "Wir wären die ersten, die ihnen dafür Glück wünschen würden", erklärt er. "Was wir nicht wollen ist, dass einer von ihnen gleichwertig wechselt." Denn Perez wird ein Flirt mit Renault nachgesagt. Hinzu kommt, dass er eine Rückkehr zu McLaren zuletzt nicht ausgeschlossen hatte.

Mögliche Nachfolger bei Force India stehen in den Startlöchern. Mercedes könnte seinen Junior Pascal Wehrlein nach einem Lehrjahr bei Manor in Silverstone platzieren, dazu hat sich der russische Youngster Nikita Mazepin mit einem gelungenen Test in Stellung gebracht. "Seine Rolle wird im kommenden Jahr deutlich aufgewertet und wir werden uns stärker darauf konzentrieren, ihn nach oben zu bringen", unterstreicht Fernley und liebäugelt mit Freitagseinsätzen für den 17-jährigen Formel-3-Piloten. Er lobt Mazepin "Sieht so aus, als sei er einfach schnell und talentiert."

Auch bei Williams werden Nachwuchskräfte - wohl als Nachfolger von Felipe Massa - gehandelt: Lance Stroll und Alex Lynn, die bereits für die Briten im Auto saßen. Der aktuelle GP2-Pilot Lynn hofft, dass angebliche Verhandlungen mit McLaren-Oldie Jenson Button scheitern: "Ich arbeite seit zwei Jahren mit dem Team. Sie kennen mich gut. Wir sind dicke Kumpel", meint er. "Sie wissen, was ich im Auto bewerkstelligen kann. Gerne sollen sie kommen und sagen: 'Alex, wir glauben an dich!'" Bei Williams wird neben Perez aber auch noch Sauber-Mann Felipe Nasr gehandelt.

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