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Formel 1: News

Massa wird Formel-E-Boliden testen

Trotz Williams-Cockpit: Felipe Massa wird nächste Woche einen Formel-E-Boliden des Jaguar-Teams testen - Vorbereitung für mögliches Engagement?

Wäre Nico Rosberg nach seinem Titelgewinn nicht zurückgetreten, dann könnte Felipe Massa nun seine Formel-1-Rente genießen. Doch es kam anders. Der Brasilianer wurde von Williams gebeten, den Rücktritt vom Rücktritt zu wagen, weil Valtteri Bottas zu Mercedes abgewandert ist. Eigentlich hatte der Brasilianer, der 2008 knapp am Formel-1-Titel vorbeigeschrammt ist, andere Pläne. Unter anderem Stand ein Engagement in der Formel E in Planung. Nun wird Massa zumindest einen Test mit Jaguar absolvieren.

"Panasonic Jaguar Racing erhielt von der Formel E die Anfrage, Felipe Massa ein Formel-E-Auto zur Verfügung zu stellen", zitiert Autosport ein Statement des Teams. "Wir sind sehr glücklich, ihm diese Möglichkeit geben zu können", heißt es. Wo der Test stattfinden wird, ist nicht bekannt. Das Jaguar-Team stieg 2016 neu in die Elektroserie ein und startet derzeit mit den Piloten Mitch Evans und Adam Carroll in der Saison 2016/2017.

Für den Williams-Piloten bietet der Formel-E-Test, der kommende Woche stattfinden soll, eine Abwechslung zur Routinevorbereitung auf die neue Formel-1-Saison, die mit den Testfahrten Ende Februar offiziell startet. Wann Williams den neuen Boliden präsentieren wird, ist noch nicht bekannt.

Sollte die Saison 2017 tatsächlich Massas letzte Saison in der Königsklasse werden, könnte er in der kommenden Formel-E-Saison (2017/2018) einsteigen. Ob es Überlappungen mit Formel-1-Rennen geben wird, ist derzeit nicht bekannt, da der Formel-E-Kalender für die kommende Saison noch nicht veröffentlicht wurde. Serienchef Alejandro Agag hat jedoch bereits betont, dass die Serie später (Ende November, Anfang Dezember) starten sollte, was Massa zugutekommen würde.

Bereits Anfang Januar gab es Gerüchte, wonach Massa bereits einen gültigen Formel-E-Vertrag in der Tasche hatte. Bereits im September rund um seinen ersten Rücktritt wurde spekuliert, dass der 35-Jährige in die Serie wechseln könnte, in der bereits viele ehemalige Formel-1-Piloten am Start stehen. Aber auch die Langstrecken-WM (WEC) der die DTM waren im Gespräch.

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