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DTM: Interview

Green: Super-GT-Fusion größte Hoffnung

Audi-Werksfahrer Jamie Green macht sich Gedanken darüber, wie es mit der DTM ohne Mercedes ab der Saison 2019 weitergehen könnte.

Kann die DTM in der Saison 2019 einen erfolgreichen Neustart hinlegen? Die Serie wird sich etwas einfallen lassen müssen, um den Ausstieg von Mercedes abzufedern. Ein reines Duell zwischen Audi und BMW? "Das kann klappen", meint Audi-Pilot Jamie Green bei einer Messe in Birmingham, doch auch der Brite hofft vor allem auf eine Annäherung an die japanischen Super-GT-Serie.

"Ich denke, unsere Hoffnungen sollten auf der Verbindung zur Super GT ruhen. Es gibt das Bestreben eines einheitlichen Regelwerks. Wenn man sich erst einmal geeinigt hat, ist es auch möglich, gegeneinander anzutreten", so Jamie Green. Bisher sind die beiden Serien einander lediglich im Rahmen zweier 'show runs' begegnet, laut des ITR-Vorsitzenden Gerhard Berger seien aber bereits große Fortschritte erzielt worden.

Dennoch gehört auch Green mittlerweile zu jenen Piloten, die ihren Horizont über die DTM hinaus erweitern. Im vergangenen Jahr hat er an mehreren GT3-Wochenenden, u.a. dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, teilgenommen. "Dis dahin war es alles ein wenig eindimensional", erklärt er. "Ich bin seit 13 Jahren in der DTM und habe zwölf davon nichts anderes gemacht."

Er erzählt auch warum und blickt dafür auf die Zeit zurück, als er noch für die Marke mit dem Stern angetreten ist: "Bei Mercedes wurde ich dazu nie ermutigt, es war mir sogar verboten. Ich hatte nur ein wenig mit dem Formel-1-Team zu tun. Audi ist da viel flexibler. Da hätte ich schon vor fünf Jahren GTs fahren können. Es war meine Entscheidung, mich in der DTM erst einmal bei Audi zu etablieren."

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