MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Erneuter Zanardi-Gaststart für BMW

Der zweifache Champcar-Meister Alex Zanardi wird bei den gemeinsamen Rennen von DTM und Super GT in Japan einen DTM-BMW pilotieren.

Alex Zanardi wird bei den ersten gemeinsamen Rennen von DTM und der japanischen Super-GT-Serie Ende November in Fuji einen der drei BMW M4 DTM steuern. Der 52jährige Italiener, der 2001 bei einer Kollision auf dem EuroSpeedway Lausitz beide Beine verloren und danach dennoch eine beeindruckende zweite Karriere hingelegt hat, überraschte im Vorjahr als BMW-Gaststarter in Misano mit einem fünften Platz.

Während R-Motorsport kein Auto mit Aston-Silhouette nach Japan schicken dürfte, weil man sich ganz auf die Vorbereitungen auf die kommende Saison konzentrieren will, reist Audi mit vier Wagen an. Zusammen mit den drei Fahrzeugen von BMW bedeutet das, dass die DTM ingesamt sieben Boliden stellen wird, was auch deren Dachgesellschaft ITR offiziell bestätigt.

Bei BMW gilt neben Zanardi auch Marco Wittmann als gesetzt, bei Audi kommen wegen einer Terminkollision Robin Frijns und Nico Müller nicht infrage; als Fixstarter gelten Loïc Duval, der als Super-GT-Champion des Jahres 2010 nicht fehlen darf, sowie der zweifache DTM-Meister René Rast. Jamie Green und Mike Rockenfeller sind weitere Anwärter auf ein Cockpit.

In Fuji soll am 23. und 24. November nach dem sportlichen Reglement der Deutsche Tourenwagen Masters gefahren werden, d.h. es wird am Samstag und am Sonntag je ein Rennen über 55 Minuten plus eine Runde ausgetragen. Gibt es eine Safety-Car-Phase, kann das Rennen um bis zu drei Runden verlängert werden; weiters gibt es einen Pflichtboxenstopp. Fahrerwechsel und Nachtanken wie in der Super GT sind untersagt. Der noch größere Nachteil für die Gastgeber: Alle Autos werden auf den Einheitsreifen der DTM unterwegs sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: News

Weitere Artikel:

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde