Motorsport

Inhalt

IMSA: 24h von Daytona

Mazda knackt 26 Jahre alten Rekord

Oliver Jarvis hat inoffiziell die schnellste Runde aller Zeiten auf dem Daytona-Rundkurs gedreht. Mazda schenkt Gegnern acht Zehntelsekunden ein.

In der Qualifying-Sitzung auf dem Daytona International Raceway ließen die Joest-Mazda endgültig die Hosen runter und dominierten nach Belieben, was sich in der Vormittagssession schon angedeutet hatte. Oliver Jarvis fuhr in 1:33.398 Minuten einen neuen inoffiziellen Rundenrekord. Die alte Bestmarke stammte von P.J. Jones auf einem AAR Toyota Eagle Mk III. Dessen 1:33.875 Minuten waren fast eine halbe Sekunde langsamer als die neue Bestmarke des Mazda RT24-P. Die Qualifying-Sitzung diente der Vergabe der Boxenplätze.

Teamkollege Harry Tincknell schrammte knapp an der Bestmarke vorbei und belegte mit 0,025 Sekunden Rückstand Platz zwei, womit er ebenfalls deutlich unter dem alten Rekord blieb. Die Marke zählt allerdings nicht offiziell, da es sich um Testfahrten handelt. Deutlich wurde allerdings, wie dominant das Mazda Team Joest mittlerweile auftritt. Zumindest auf eine Runde ist nach derzeitigem Stand kein Kraut gegen die Vierzylinder-Turbo-DPis gewachsen.

"Best of the Rest" wurde überraschenderweise der Penske-Acura von Ricky Taylor. Die Acuras hatten sich im bisherigen Verlauf der Testfahrten vornehm zurückgehalten, umso überraschender kam der dritte Platz noch vor allen Cadillacs zustande. Taylor war aber bereits 0,863 Sekunden langsamer als die Bestzeit, was noch einmal unter Beweis stellt, wie weit Mazda weg war.

In der LMP2-Kategorie drehte Gabriel Aubry den Spieß wieder um und fuhr in 1:35.930 Bestzeit, womit auf die P2-Zeit noch einmal um 45 Tausendstelsekunden verbessert wurde.

In der GTLM fielen die Zeiten wesentlich deutlicher: Jan Magnussen fuhr die Bestzeit für Corvette in 1:42.651 Minuten, was vier Zehntelsekunden schneller war als die bisherige Bestmarke. Dahinter sortierten sich die beiden Fords, beide Porsche und der Risi-Ferrari ein. BMW ist bei den Testfahrten bislang noch nicht wirklich in Schwung gekommen und liegt stets leicht zurück; John Edwards kam auf die bisher beste BMW-Zeit in 1:43.110 Minuten, was 0,459 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit bedeutete. Das gesamte GTLM-Feld blieb innerhalb von 0,640 Sekunden.

Die GTD-Klasse hat ihr Qualifying bereits am Samstagabend absolviert und nimmt am Sonntag nicht mehr an den Testfahrten "Roar before the 24" teil.

Drucken
GTD-Cockpit für Bachler GTD-Cockpit für Bachler Mazda mit Doppelspitze Mazda mit Doppelspitze

Ähnliche Themen:

06.01.2019
IMSA: 24h von Daytona

In der einzigen Testsession unter Flutlicht beim "Roar Before The 24" in Daytona erringt Mazda denkbar knapp die bisherige Testbestzeit.

IMSA: 24h von Daytona

- special features -

Abarthiger Spaß Großes Jubiläum: 70 Jahre Abarth

Fiat-Haustuner Abarth feiert heuer sein 70-jähriges Jubiläum. Und diese 70 Jahre Motorgeschichte haben es bis zum heutigen Tag in sich.

Formel 1: News McLaren bekennt sich zu Renault

McLaren-Teamchef Andreas Seidl bekennt sich zur Partnerschaft mit Motorenhersteller Renault und prognostiziert für 2020 keine Änderungen...

Fitnesskur Wieder ein Facelift für den Mitsubishi ASX

Die Front des facegelifteten Mitsubishi ASX zeigt jetzt das aktuelle "Dynamic Shield"-Design, auch der Innenraum wurde komplett überarbeitet.

ÖRM: Weiz-Rallye Panhofer: Klassensieg und P2 im HRC

Mit großem Respekt vor den übermächtigen Lada-Piloten war Franz Panhofer mit seinem Toyota Corolla GT in die Weiz-Rallye gestartet.