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IMSA: 24h von Daytona

Erst Abbruch wegen Starkregen, dann Restart.Crash

Nach 20 Stunden liegt bei der 57. Ausgabe der 24 Stunden von Daytona ist der Kreis der Sieganwärter auf drei geschrumpft.

Foto: Rolex

Nach einer Unterbrechung von 1:40 Stunden ging es um Punkt 9 Uhr Ortszeit wieder los. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase wagte die Rennleitung nach mehr als drei Stunden seit der letzten Minute unter Grün, das Rennen wieder freizugeben. Weit kam man aber nicht

Noch vor Erreichen der Start/Ziel-Linie krachte es im hinteren Feld gewaltig, wodurch das GTD-Feld stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein wirklicher Auslöser war bei der ganzen Gischt nicht auszumachen; was die Kameras einfingen, war, dass Zachary Robichon im Pfaff-Porsche #9 (Hargrove/Robichon/Kern/Olsen) volles Programm in den Ebimotors-Lamborghini #46 (Busnelli/Babini/Proto/Altoe) mit Taylor Proto am Steuer reinknallte, der mutmaßlich zuvor mit ein oder zwei anderen Autos kollidiert ist.

Somit bleiben drei DPi übrig, die den Sieg unter sich ausmachen werden: Der Wayne-Taylor-Cadillac, der Penske-Acura #7 (R. Taylor/Castroneves/Rossi) und der Action-Express-Cadillac #31 (Nasr/Curran/Derani). In LMP2 und GTLM gibt es keine Änderungen, nach wie vor führen der DragonSpeed-Oreca #81 (Hedman/Hanley/Lapierre/Allen) mit zwei Runden Vorsprung und der Risi-Ferrari #62 (Rigon/Molina/Pier Guidi/Calado), dem die beiden Porsche, beide Fords und der RLL-BMW #25 (Farfus/de Phillippi/Eng/Herta) in der Führungsrunde folgen. Allerdings sind mittlerweile auch die GTLM-Tanks leer und Boxenstopps stehen an.

Schrecksekunden gab es bei BMW und Porsche: Kurz nach dem Restart musste Augusto Farfus an die Box kommen, weil der Scheibenwischer nicht funktionierte. Eine kurze Reparatur ohne Rundenverlust verlief erfolgreich. Und in der endlosen Gelbphase drehte sich kurz vor der 20-Stunden-Marke Earl Bamber mitten auf der Start/Ziel-Geraden, fuhr gegen die Fahrtrichtung, um zu wenden, verlor aber ebenfalls keine Runde.

Geht das Rennen unter Gelb zu Ende?
In der GTD sind nach dem Chaos beim Restart noch elf Autos in der Führungsrunde. Unabhängig von dem Unfall ist der Starworks-Audi #8 (Chase/Dalziel/Perez Companc/Haase) aus dem Lostopf gefallen, als Parker Chase bei Regen die Mauer in der Boxenausfahrt mitnahm. Neun Runden Rückstand sind nicht mehr aufzuholen.

Nach wie vor bleibt unklar, ob das Rennen überhaupt noch einmal freigegeben werden kann. Sollte es unter Gelb weitergehen, würde der letzte Boxenstopp entscheiden. Bei SC gilt: Wer zuerst kommt, wird am Ende vorne sein - sofern der Sprit bis ins Ziiel reicht...

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