MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Die Ausfälle häufen sich

Das Feld der Spitzenpiloten dezimiert sich auf Etappe 2 stark, Loeb führt vor Burns und Grönholm, u.a. Mörtl, Schwarz, Solberg & Bugalski out.

Turbulent ist beinahe ein Hilfsausdruck für die Geschehnisse auf der 2. Etappe der Deutschland-Rallye. Den ganzen Tag über krachte es bei fast allen Spitzenteams, am Härtesten erwischte es dabei Subaru.

An der Spitze wenig Neues, Citroen-Pilot Sebastien Loeb führt nach wie vor vor Richard Burns und Marcus Grönholm (beide Peugeot), Letzterer setzte mit tollen SP-Bestzeiten aber alles daran, auf dem Treppchen ein oder zwei Stufen weiter oben zu stehen.

Doch zurück zu Subaru, für Achim Mörtl begann der zweite Tag noch schlechter als der erste, wo er sich bereits nach wenigen Metern die Felge zerstörte und auf drei Rädern weiter humpelte. Auf SP 9, der ersten SP des 2. Tages, rutschte der Kärntner von der nassen Piste und landete im Gebüsch, ein verkorkstes Werks-Debüt.

In ähnlicher Art und Weise verabschiedete sich auch Armin Schwarz aus seiner Heimrallye, der Deutsche brach sich dabei allerdings eine Rippe, Co Manfred Hiemer prellte sich den Brustkorb stark.

Subaru-Hoffnung Petter Solberg drehte sich in einer High-Speed-Passage, schlug mit dem rechten Hinterrad gegen einen Betonpfeiler und riss sich das Rad aus. Letzter verbliebener Subaru somit der von Tommi Mäkinen, der Finne ist Neunter nach Tag zwei.

In die Liste der Ausfälle reihte sich durch einen Folgeschaden nach einem Ausrutscher auch Philippe Bugalski (Citroen) sowie Toni Gardemeister, der seinen Skoda ebenfalls verformte.

Glück an der Spitze indes für Sebastien Loeb, der nach einem Dreher zwar Zeit verliert, ohne anzuschlagen aber weiterfahren kann. Und noch einmal lässt der Franzose wertvolle Sekunden liegen, ausgerechnet auf der finalen Super-Special.

Am sonntäglichen Finaltag stehen noch sieben Sonderprüfungen auf dem Programm, die Entscheidung sollte gegen 14:00 Uhr feststehen.

Zwischenstand nach Etappe 2:

1. S.LOEB / D.ELENA, CITROEN, 2.54.27.6
2. R.BURNS / R.REID, PEUGEOT, +10.1
3. M.GRONHOLM / T.RAUTIAINEN, PEUGEOT, +25.4
4. C.McRAE / N.GRIST, FORD, +2.14.8
5. C.SAINZ / L.MOYA, FORD, +2.44.9
6. B.THIRY / S.PREVOT, PEUGEOT, +3.21.1
7. M.MARTIN / M.PARK, FORD, +4.01.2
8. F.DELECOUR / D.GRATALOUP, MITSUBISHI, +4.02.6
9. T.MAKINEN / K.LINDSTROM, SUBARU, +4.27.0
10. A.KREMER / D.SCHNEPPENHEIM, FORD, +5.46.7

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

- special features -

Weitere Artikel:

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

GP von Italien: Qualifying

Sensation: Gasly erobert Windschatten-Pole!

Das hatte beim Grand Prix von Italien keiner auf dem Zettel: Während Mercedes und Ferrari strauchelten, wurde Alpine zur großen Überraschung

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Flavio Briatore hegt großen Frust gegen das Ergebnis der Berufungsverhandlung und wirft einem der vier Richter vor, eine besondere Verbindung zu McLaren zu haben