MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Österreicher-Drama

Sebastien Loeb (Citroen) führt vor Burns (Peugeot) und Solberg (Subaru), Doppelreiter nach Unfall out, Mörtl bereits weit zurück.

Nach 4 Sonderprüfungen der Rallye-Deutschland gibt Sebastien Loeb das Tempo an, der Citroen-Pilot führt seit der 3. Prüfung mit 16,2 Sekunden vor Richard Burns (Peugeot) und 37,4 Sekunden vor Petter Solberg (Subaru). Marcus Grönholm (Peugeot) lag auf den ersten beiden SP’s vorne, verlor dann die Führung und bekam zu allem Überfluss noch eine 30-sekündige Zeitstrafe aufgebrummt.

Aus österreichischer Sicht steht die WM-Premiere im Nachbarland unter keinem guten Stern, während Manfred Stohl mangels konkurrenzfähiger Reifen erst gar nicht ins Moselland fuhr, ist die Rallye für Achim Mörtl (Subaru WRC) und David Doppelreiter (Peugeot Kitcar) bereits vorbei, noch ehe sie so richtig begonnen hat.

Mörtl riss sich ausgerechnet bei seinem ersten Werkseinsatz auf SP 1 das rechte Hinterrad ab und schleppte den schwer angeschlagenen Subaru mit einem Rückstand von 3:40 Minuten auf Rang 80 ins Ziel. Da die erste Servicezone erst nach SP 3 angesiedelt ist, verlor der Kärntner weiter viel Zeit, vor dem Start zur SP vier waren es bereits knapp 10 Minuten, die restliche Rallye kann somit nur mehr als Trainings-Lauf bezeichnet werden.

Noch schlimmer erwischte es David Doppelreiter, auf SP 2 verlor der Niederösterreicher nach einer Kuppe die Herrschaft über sein Peugeot-Kitcar, es folgte ein Abflug in einen Weingarten. Gott sei dank blieben sowohl Doppelreiter als auch sein neuer Co-Pilot Ola Floene unverletzt, was man vom Auto nicht gerade behaupten kann...

Nicht mehr mit von der Partie sind auch Asphalt-Spezialist Jesus „Chus“ Puras (Citroen WRC) und der deutsche Meister Matthias Kahle (Skoda WRC).

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

- special features -

Weitere Artikel:

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.