MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Dass ich nicht glücklich bin, liegt auf der Hand."

Was der Kärntner nach seinem frühen Ausscheiden und seinen Fehlern bei der Deutschland-Rallye sagt und wie es weitergeht, lesen Sie hier.

Achim, deine Analyse zur Rallye Deutschland?

Die Abstimmung des Autos im Rahmen des Shakedown am Donnerstag war sehr gut. Die Zeiten ebenfalls.

Der Start zur ersten Sonderprüfung verlief dann so negativ, dass die Chancen auf eine positive Platzierung bereits nach 150 Metern zunichte waren. In der Kurve kam ich etwas zu weit nach außen und schlug mit dem rechten Hinterrad an einen Randstein. Durch die Wucht wurden Felge und Bremsanlage so stark beschädigt, dass wir direkt nach der SP Reparaturmaßnahmen setzen mussten. Aufgrund des Ausfalls der Bremsanlage konnten wir nur versuchen, im Rahmen der Toleranzzeit durch die SP 2 und 3 zu kommen, um das Service zu erreichen.

Beim Service hat das Team eine perfekte Leistung hingelegt und das Fahrzeug wieder bestmöglich aufbereitet. Die restlichen Sonderprüfungen an diesem Tag wurden unter das Motto „Kilometer erfahren“ gestellt.

Zu Beginn der 2. Etappe, in der 9. Sonderprüfung waren die Bedingungen sehr schwierig. Von den Zwischenzeiten her lag ich recht gut – etwas hinter Petter aber vor Tommi. Im letzten Drittel der SP gab’s dann plötzlich furchtbares Aquaplaning. Ich hab’ die Situation leider nicht mehr korrigieren können. Dann kamen wir von der Strecke ab und landeten im Gebüsch.

Wie geht man nach den hohen Erwartungen mit dieser Situation um?

Das ich nicht glücklich bin, liegt auf der Hand. Ein Fehlverhalten mit solchen Auswirkungen, wie zu Beginn der 1. Etappe, muss man erst auch persönlich wegstecken und verarbeiten. Die Reaktion des Subaru Teams und meiner Mannschaft war jene, dass sie sich gleich wieder vorwiegend mit der Zukunft beschäftigen hatten.

Wie geht’s jetzt weiter?

Die Deutschland Rally wurde analysiert. Dem Umstand, aufgrund des engen Zeitplans mit Finnland und Deutschland, kaum testen zu können, wird nun Rechnung getragen. Es wird in den kommenden Wochen bis zur San Remo Rallye ein Testprogramm auf Asphalt geben. In weiterer Folge dann auch ein Testprogramm für die bevorstehenden Rallyes in Neuseeland und Australien auf Schotter. Im Rahmen dieser Testtage stehen Abstimmungsvarianten, weitere Gewöhnung an das Fahrzeug und das spezifische Fahrverhalten der für mich neuen Pirelli-Reifen am Plan.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Deutschland

- special features -

Weitere Artikel:

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Marc Marquez (Ducati) feiert seinen achten MotoGP-Sieg im MotorLand Aragon - Pedro Acosta (KTM) und Marco Bezzecchi (Aprilia) müssen sich geschlagen geben

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe