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Doppelsieg für Patrick Winter

Patrick Winter holt sich zum Saisonauftakt der Ford Fiesta Sporting Trophy einen Doppelsieg, dahinter Daniel Wollinger & Rene Winter.

Auch am Sonntag wurden Fans und Piloten von einem traumhaften Wetter auf dem Wachauring bei Melk begrüßt, neuerlich bot die Ford Fiesta Sporting Trophy ein spannendes Rennen. Am Samstag setzte sich Trophy-Newcomer Patrick Winter gegen Daniel Wollinger und Rene Winter durch, das gestrige Endergebnis entspricht der Startaufstellung zum heutigen, zweiten Rennen.

Auf Pole-Position somit Patrick Winter, der auch gleich den Start für sich entscheidet und knapp vor Daniel Wollinger durch die erste Schikane zieht. Daniel Wollingers Versuche, an Patrick vorbeizugehen scheitern vorerst, dennoch können sich die beiden leicht vom Rest des Feldes absetzen.

Es dauert allerdings nicht lange, dass Rene Winter und Manfred Nothdurfter wieder den Anschluss finden, auch Racing Rookie Alexaner Krapesch ist mit von der fünfköpfigen Partie. Mit etwas Abstand folgt Georg Steffny, heiße Duelle gibt es zwischen den weiteren Gaststartern Christine Dietl und Peter Herbst am Ende des Feldes.

Die ersten drei Piloten liegen nur wenige Zentimeter auseinander, Stoßstange an Stoßstange geht es über die Start-Ziel-Linie. Die Charakteristik des Kurses und die Ausgeglichenheit der Boliden erlauben aber keine Positionswechsel, Patrick Winter gewinnt somit auch das zweite Rennen vor Daniel Wollinger und Rene Winter, der fährt heute die schnellste Rennrunde. Unglaublich: Die ersten fünf Piloten liegen bei ihrer schnellsten Rennrunde innerhalb einer Zehntel-Sekunde!

Patrick Winter (OÖ./Platz 1): „Es hat alles so geklappt wie geplant, wichtig war es den Start zu gewinnen. Aber man muss sagen, dass Daniel unheimlich Druck gemacht hat, er war sehr schnell. Wenn ich nicht von Anfang an vorne gewesen wäre, hätte ich es nicht leicht gehabt hier zu gewinnen.“

Daniel Wollinger (Stmk./Platz 2): „Ich habe wirklich alles versucht, um an Patrick vorbeizukommen, da die Autos so gleichwertig sind, gab es aber einfach keine Möglichkeit zum Überholen. Mir war vor dem Wochenende klar, dass Patrick aufgrund seiner Rundstrecken-Erfahrung hier im Vorteil ist, so gesehen bin ich mit Platz zwei sehr zufrieden.“

Rene Winter (Stmk./Platz 3): „Zu Beginn des Rennens bin ich nicht zu brutal gefahren, um die Reifen zu schonen. Ich hatte am Ende sicher die besten Pneus, es war aber einfach zu eng um zu Überholen. Alles in allem kann ich mit dem Ergebnis gut leben, noch dazu wo mir die Rundstrecke ja eigentlich gar nicht so sehr liegt.“

Alexander Krapesch (Ktn./Platz 5): „Rein vom Ergebnis her wäre ich natürlich lieber weiter vorne gewesen, ich bin aber optimistisch gestimmt wenn ich sehe, dass ich nur ein Zehntel von der schnellsten Rundenzeit entfernt bin. Für mich war am Wochenende vor allem Lernen angesagt.“

Ford Austria Generaldirektor Fritz Schmutzhart: „Ich freue mich über den gelungenen Saisonauftakt, ich denke dass die beiden Rennen den Zuschauern und natürlich den Piloten großen Spaß gemacht haben. Wir werden alles daran setzen, weitere Piloten in die Ford Fiesta Sporting Trophy zu bekommen. Ab sofort ist es daher auch möglich, den Fiesta ST für einzelne Einsätze zu einem sehr attraktiven Preis zu mieten, Details dazu hat Max Lampelmaier.“

Sporting Trophy Betreuer Max Lampelmaier: „Hut ab vor der Leistung der Burschen, man hat hier wirklich hochklassigen Motorsport gesehen. Besonders freut mich natürlich auch die Leistungsdichte, fünf Fahrer innerhalb von einem Zehntel ist fast unglaublich. Alles in allem ein gelungener Saisonauftakt.“

Am 28. April startet die Ford Fiesta Sporting Trophy im Rahmen des Rechberg-Rennens in die zweite Runde.

Ergebnis 2. Rennen Castrol-Pokal Wachauring

1. Winter, Patrick 11:10.117
2. Wollinger, Daniel + 0.709
3. Winter, Rene + 0.918
4. Nothdurfter, Manfred + 1.577 (Gaststarter)
5. Krapesch, Alexander + 4.660
6. Steffny, Georg + 9.991 (Gaststarter)
7. Dietl, Christine + 19.760 (Gaststarter)
8. Herbst, Peter + 21.213 (Gaststarter)

Zwischenstand Ford Fiesta Sporting Trophy
(basierend auf beiden Rennen)

1. Winter, Patrick 10 Pkt.
2. Wollinger, Daniel 8
3. Winter, Rene 6
4. Krapesch, Alexander 5

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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