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Castrol-Pokal 2007

Hexenkessel Wachauring

Michael Hofer vom Tullner Motorsportverein telacc racing eröffnete die neue Saison im neuen Auto den Umständen entsprechend gut, mit Platz 8 und 7.

Bei den ersten beiden Rennen zum Suzuki Cup 2007 wurden am Wachauring in Melk die ersten Kilometer, um nicht von den ersten Metern zu sprechen, absolviert. Vor dem ersten Zeittraining wurden die neuen Rundstreckenreifen aufgezogen und mit diesen die Strecke kennen gelernt. Hofer tastete sich zum ersten Mal an die Grenzen des Swift, der übrigens zu diesem Zeitpunkt den Gesamtkilometerstand 27 zeigte. Das Ergebnis nach den Zeittrainings war Platz 7 in der Startaufstellung – eine knappe Sekunde hinter der Pole Position.

1. Lauf: Hochtourig unterwegs

Vor dem Start, der wie in der Formel 1 stehend erfolgte, gingen die Touren des Suzuki und der Puls des Fahrers in den „Begrenzer“. Insgesamt waren 16 Fahrzeuge in der Startaufstellung vertreten. Das Ziel war eigentlich gleich beim Start einen Platz gut zu machen – dieses Vorhaben hatte sich jedoch schnell erledigt als der vom 8. Platz startende Hermann Gassner jun. mit seinem Ignis am Seitenfenster von Michael Hofer auftauchte. Da die Strecke auch fast keine Überholmöglichkeit bietet, und der Youngster aus Bayern keinen Fehler machte, blieb es auch beim 8. Platz im ersten Lauf.

2. Lauf: Messerstecherei

Das Ergebnis vom Samstag diente als Startaufstellung für Sonntag. Mit dem Messer zwischen den Zähnen nahm sich Hofer erneut vor, einen Platz am Start gut zu machen und den Ignis von Gassner jun. zu „kassieren“. Doch wieder nichts – stattdessen schlüpfte ein weiterer Ignis mit Jürgen Weiss hinter dem Volant am frustrierten Hofer vorbei: „Die Ignis sind aufgrund ihres geringeren Gewichtes und des langen 1. Ganges am Start einfach nicht zu schlagen.“

Somit ging der weiß-grüne telacc racing Swift als Neuntplatzierter in die erste Kurve. Frei nach dem Motto „aufgegeben wird ein Brief“ wurde ab diesem Zeitpunkt der Druck erhöht. Nach 6 Runden war Weiss bereits überholt und Michael hing wieder am Heck von Gassner. Diesmal konnte dieser dem Druck jedoch nicht standhalten und nach kurzer Zeit konnte die 7. Position erkämpft werden. Ab nun gab Michael Hofer so richtig Gas und kam mit dem Swift noch besser zurecht. Nach einigen schnellen Runden erreichte er das Ende eines Pulkes - 2 Sekunden hinter Platz 3 - aber trotzdem 3 Konkurrenten dazwischen. Doch an der Platzierung war nicht mehr zu rütteln – der undankbare, weil erste punktelose 7. Platz wurde nach Hause gefahren.

Bilanz des Wochenendes

Das Resümee von Michael Hofer über das Wochenende fiel eher gemischt aus: „Von den Zeiten her waren wir am Ende voll dabei – immerhin konnte ich nach Klein und Berger die drittschnellste Rundenzeit erreichen. Leider war mir das im Training noch nicht möglich und so ist die Platzierung in den Rennen mager ausgefallen – und leider auch ohne Punkte.“

Beim nächsten Lauf zum Suzuki Motorsport Cup, der Bosch Super 4 Rallye - einem österreichischen Staatsmeisterschaftslauf - am 18. und 19. Mai kommt auch der Beifahrer Dominik Riedmayer zu seinem ersten Einsatz. Oberste Priorität dafür: Punkte zu sammeln.

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