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Die nächste Hitzeschlacht

Staub, Hitze, raue Schotterstraßen: Das war die Akropolis. All das findet kommendes Wochenende eine Fortsetzung, die Zypern Rallye steht bevor!

Manfred Wolf

Der siebente Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf der kleinen Mittelmeerinsel Zypern steht seit 2000 auf dem Programm, von Donnerstag bis Sonntag geht somit die vierte Ausgabe dieser Schotterrallye über die Bühne.

Nach Argentinien und Griechenland warten auf den WM-Tross auch auf Zypern schlechte Schotterstraßen, die Fahrzeuge und Fahrer an die Belastungsgrenzen bringen werden. Wieder müssen die Teams mit extrem harten Bedingungen zurechtkommen.

Und auch wenn sich die Rallye, die im Süden der mediterranen Insel stattfinden wird, am ehesten mit Griechenland vergleichen lässt: Auf den steinigen und kurvigen Straßen sind die Durchschnittsgeschwindigkeiten noch niedriger als auf dem benachbarten griechischen Festland.

Einmal mehr wird es darauf ankommen, welcher Pilot den besten Mittelweg aus Attacke und schonender Fahrweise findet. 2000 und 2001 konnte Ford gewinnen und nach seinem ersten Sieg darf der jetzige Ford-Star Markko Märtin als erster Anwärter auf den Sieg gelten.

Doch die Konkurrenz ist groß und der Weg bis ins Ziel weit und beschwerlich. Am Donnerstagabend geht um ca. 20:30 Uhr in Limassol das Startprozedere über die Bühne, am Sonntagnachmittag wird der Sieger um ca. 15:30 ebendort erwartet.

Dazwischen liegen 18 Sonderprüfungen und etwas mehr als 341 Wettbewerbs-Kilometer. Zwischen den Prüfungen, die im Hinterland der Hafestadt Limassol abgespult werden, kommen die Fahrer in den zentralen Servicepunkt am Hafen.

Auf den bis zu 38 Kilometer langen SP’s wird den Fahrern und ihren Autos auch heuer wieder das Wetter zusetzen. Nur wird es nicht wie im letzten Jahr der strömende Regen sein, der im zypriotischen Früjahr die Rallye zu einer Schlammschlacht gewandelt hatte.

Jetzt ist Sommer auf Zypern, dementsprechend hohe Temperaturen sind zu erwarten. Mit der Termin-Verschiebung wird die Rallye wohl die heißeste der kompletten Saison werden – hoffentlich auch heiß, was die Spannung anbelangt.

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