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Schwarz: „Ich muss mich beim Team bedanken“

Armin Schwarz und Manfred Hiemer konnten auf Zypern endlich ihre Pechsträhne beenden, die sie von Beginn der Saison an verfolgt hatte.

Manfred Wolf

Trotz großer Probleme mit überhitzenden Differentialen brachte Armin den angeschlagenen Hyundai WRC 03 ins Ziel und holte mit Platz sieben nicht nur wichtige WM-Punkte für Hyundai in der Marken-WM, sondern endlich auch Punkte in der Fahrer-WM.

Um sein Auto nicht zu überfordern, fuhr Armin „die langsamste Rallye, die ich je absolviert habe“, so das Kurz-Resümee des erleichterten Deutschen: „Ich bin sehr froh, dass ich das Auto ins Ziel gebracht habe.“

„Wirklich bedanken muss ich mich aber bei meinem Team. die Mechaniker haben so hart gearbeitet, um das Auto am Laufen zu halten. Und ich freue mich auch für das Team – sie haben sich dieses Resultat und die Punkte wirklich schwer verdient.“

Natürlich freute sich Armin auch über die Punkte: „Klar freuen mich die Punkte in der Fahrer-WM. Aber das Lob hat sich dieses Mal das Team verdient.“

Auf Angriff zu fahren wäre dem 39jährigen Deutschen aber lieber gewesen, als das Auto ins Ziel zu tragen. Aber: „Die Hitze war das Hauptproblem. Ich musste so vorsichtig mit dem Auto umgehen, um es nicht zu überfordern. Denn die Zielankunft hatte oberste Priorität.“

Teamchef David Whithead ergänzt: „Armin ist gut gefahren. Er hat den richtigen Mittelweg zwischen vorsichtiger und schneller Fahrweise gefunden. Das Team, aber speziell unsere Mechaniker haben einen tollen Job abgeliefert. Sie haben sich dieses Resultat wirklich verdient.“

Als nächstes steht die Rallye Deutschland bevor, die Heimveranstaltung von Armin Schwarz: „Natürlich freue ich mich auf meine Heimrallye. Aber man darf keine Wunderdinge erwarten. Auf Asphalt wird es für uns noch härter. Wir haben viel Arbeit vor uns und müssen versuchen, das Beste aus dem Test vor der Rallye herauszuholen. Die Punkte, die ich hier geholt habe, geben wenigstens viel Selbstvertrauen.

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