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Skoda will vorne mitmischen

Skoda ist optimistisch, die guten Resultate von Finnland und Deutschland zu bestätigen, gleich drei Piloten gehen in Werks-Fabias an den Start.

Wenn auch nicht den Sieg so doch zumindest ein sehr gutes Resultat hat Skoda im Visier: „Bei den zu erwartenden trockenen Bedingungen werden die Strecken in Wales sehr schnell“, vermutet Armin Schwarz. „Das sollte unserem Fabia WRC entgegenkommen.“

Diese These stützt nicht zuletzt die starke Vorstellung Jani Paasonens während der Rallye Finnland. Der junge Finne darf auch am kommenden Wochenende sein Können erneut unter Beweis stellen. Zudem greift wie gewohnt Toni Gardemeister wieder für das tschechische Team ins Lenkrad.

Vor der „Wales Rallye GB“ hat sich das tschechische Team mit einem ausführlichen Schotter-Test auf Sardinien schon für die ebendort stattfindende WM-Runde Anfang Oktober vorbereitet. Sowohl Armin Schwarz, als auch Toni Gardemeister waren im Einsatz, das Resümee der beiden Stamm-Piloten war äußerst positiv.

Zur gleichen Zeit war auch Jani Paasonen unterwegs, der Finne testete in Tschechien im Hinblick auf seinen zweiten Fabia-Einsatz in England. Am Ende war der Mann aus dem OMV World Rallye Team sehr zufrieden: „Ich habe einige kleine Veränderungen gegenüber meinem Finnland-Set-Up vorgenommen – keine großartigen Dinge, nur ein paar kleine Änderungen am Diff-Mapping – aber dadurch ist der Fabia noch besser zu fahren.“

Die Rallye selbst liegt ihm, so Paasonen: „Dort zu fahren ist toll, die Rallye gefällt mir sehr gut. Auch wenn ich bei meinem einzigen Start im Jahre 2002 an der gleichen Stelle abgeflogen bin wie Marcus Grönholm und Tomasz Kuchar…“

Wesentlich bessere Erinnerungen hat Armin Schwarz: Der Deutsche konnte die Rallye im Jahre 1996 gewinnen, damals zählte die Veranstaltung allerdings nicht zur WM. „Ich habe mich auf diese Rallye immer gefreut“, erzählt Schwarz, der 1988 sein WM-Debüt in England geben durfte, „aber in diesem Jahr werde ich das schlechte Wetter vermissen. Das hat mir immer besonders gut gefallen; diese Kombination aus dem letzten Lauf der Saison und den extrem schwierigen Bedingungen. Aber unser Auto ist für eine weitere schnelle Schotterrallye bereit – und wenn es trocken bleibt, dann wird es sehr schnell werden!“

Toni Gardemeister relativiert: „Niemand weiß, wie das Wetter wirklich sein wird. Schnell ist die Rallye sowieso, auch wenn es feucht und schlammig ist, geht es ordentlich dahin. Natürlich wird die Rallye schneller, je trockener die Straßen sind. Es wird viel von der richtigen Reifenwahl abhängen, denn der Untergrund in Großbritannien fordert den Reifen immer alles ab. Zumindest habe ich Erfahrung, sollte es trocken sein: 1999 bin ich die britische Rallyemeisterschaft gefahren.“

Skoda-Motorsportchef Martin Mühlmeier erwartet erneut ein gutes Resultat seiner „Drei-Mann-Truppe“: Wir haben uns in Finnland und in Deutschland sehr gut geschlagen, ich hoffe, wir können auch in den Wäldern von Wales ein ähnlich gutes Ergebnis erreichen und den Aufwärtstrend des Fabia bestätigen.“

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