RALLYE

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Weltmeister!

Ein 2. Platz hat Sebastien Loeb gereicht, um Weltmeister zu werden. Und mit dem 3. Platz von Carlos Sainz hat Citroen auch die Marken-WM geholt.

Schon zwei WM-Läufe vor Schluss konnte Citroen den Sack zumachen, beim Asphalt-Roulette auf Korsika waren sowohl Sebastien Loeb/Daniel Elena, als auch Carlos Sainz/Marc Marti souverän genug unterwegs, um vorzeitig beide WM-Titel für die Franzosen zu fixieren.

Und wie auf Bestellung lächelte nach zwei verregneten, bewölkten Rallye-Tagen an diesem Sonntag die Sonne auf Korsika. Bei Citroen lächelte bestimmt jeder zurück, ein Doppel-WM-Titel kann schließlich nicht alle Tage gefeiert werden, noch dazu bei der Heimveranstaltung, denn die Korsika-Rallye ist selbstverständlich die offizielle „Rally de France“.

An der Zeitkontrolle der letzten Prüfung warteten die ersten prominenten Gratulanten auf den neuen Champion: Petter Solberg, Vorjahresweltmeister und Carlos Sainz, Teamkollege von Loeb und Ex-Weltmeister in Personalunion gratulierten dem Rallye-Weltmeister 2004.

Sebastien Loebs Freude war überschwänglich, eine Riesen-Last fiel von seinen Schultern: „Ich bin überglücklich. Das ist auch eine so große Erleichterung, denn der Druck war schon da, auch wenn das Team alles tat, um mir die bestmöglichen Voraussetzungen zu geben. Aber ich freue mich nicht nur für mich und Daniel, sondern vor allem für die vielen Menschen, die diesen WM-Titel möglich gemacht haben. Es ist schön zu sehen, wie viel Freude ich dem ganzen Team mit diesem Titel bereiten konnte!“

Inmitten des Champagner-Trubels in der Servicezone feierte auch Carlos Sainz, der Spanier hat mit seiner Erfahrung und seinem noch immer unglaublichen Speed ganz schön dazu beigetragen, dass Citroen den Doppel-WM-Sieg feiern darf: „Wir sind, bei schwierigen Bedingungen, einmal mehr eine perfekte Rallye gefahren“, analysierte „El Matador“. „Die Titel für einen französischen Hersteller und einen französischen Fahrer in Frankreich zu holen – was gibt es Schöneres? Jetzt kommt dann meine Heimrallye und ich hoffe, dort können wir genauso feiern wie hier!“

Auch für den Teamchef, Guy Frequelin, war es sichtlich ein sehr emotionaler Moment: „Ich habe den WM-Titel 1981 knapp verpasst. Dank dieses wundervollen Teams, dank des perfekten Citroen Xsara und dank unserer zwei Fahrerpaarungen habe ich diesen Titel quasi über 20 Jahre später gewonnen. Das ist einfach eine Freude. Und meine Freude wird noch größer, wenn ich daran denke, dass der Fahrer, der heute Weltmeister geworden ist, aus unserem eigenen Förderprogramm kommt. Wir haben aus so vielen Talenten einen ausgewählt und eben dieser hat jetzt den ultimativen Titel, den Rallye-WM-Titel geholt. Es gibt nichts, was perfekter sein könnte!“

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