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Rallye-Challenge: Mühlviertel-Ralle

Schnellster Waldviertler im Mühlviertel

Zum Pfingstwochenende stimmte für Pepi Gatterer eigentlich alles, auch das Endergebnis der Mühlviertel-Rallye lässt kaum Wünsche offen.

Das sonnige Wetter lockte tausende Fans an die Sonderprüfungen, das Mühlviertel zeigte sich von seiner schönsten Seite und man konnte endlich wieder einmal richtig Gas geben.

Seit der Herbst-Rallye 2003 nicht mehr in einem Rallyeauto gesessen, verzichtete man gleich einmal auf etwaiges herantasten. Von Anfang an trat man das Pedal des Ford Escort ganz durch. Pepi Gatterer wollte es an diesem Wochenende wissen und es sollte sich im weiteren Verlauf der Rallye herausstellen, dass dies sich noch als sehr nützlich erwies.

Nach den ersten 3 SP hatte sich das Duo Gatterer/Mayer einen 18,6 Sekunden Vorsprung auf den Renault Clio von Manfred Deggelsegger herausgefahren und wollte diesen am Rundkurs natürlich weiter ausbauen um das Risiko, vom 3. Platz in der Gruppe N verdrängt zu werden, zu minimieren.

Doch leider kam dann die Ernüchterung für Gatterer. Ein dilletantisch fahrender Erwin Benkner im Fiat Stilo ignorierte fünf (!) Kilometer lang alle Unternehmungen des aufgelaufenen Gatterers, zu überholen.

Trotz mindestens vier Überholmöglichkeiten bei Abzweigen und mehrmaliger Hinweise der bereits den Kopf schüttelnden Streckenposten konnte Gatterer nicht vorbeifahren. Dies kostete natürlich gut und gerne 20 Sekunden.

Somit war der Vorsprung auf den St. Pankratzer Deggelsegger wieder auf 6 Sekunden geschrumpft, was die letzten beiden Prüfungen zur Entscheidung machte.

„Ich stand vor der Wahl riskieren oder verlieren. Wir lieferten uns auf den bisherigen Prüfungen ein Sekundenduell und ich wusste, ich dürfte keinen Fehler machen, sonst ist Deggelsegger vorn“, so Gatterer.

Eine 5. und 6. Sonderprüfung am Limit standen bevor, wobei Gatterer den Zweikampf schon in der 5 SP für sich entscheiden konnte. 10 Sekunden betrug der Unterschied auf Deggelsegger in SP5. Somit war der Oberösterreicher eigentlich chancenlos. In SP 6 verabschiedete sich dann noch die Kupplung des Clio, was den 2. Platz N3 sowie den 3. Platz in der Gruppe N für Gatterer nochmals festigte.

Mit dieser, für den Kirchberger sehr zufriedenstellenden Leistung, kam man auf den hervorragenden 27. Gesamtrang und konnte die „Waldviertler-Challenge“ ebenfalls für sich entscheiden.

So konnte man sich in der Sporthalle in Perg auf ein Siegerfoto neben Hermann Gassner und Thomas Jung freuen.

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