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Rallye-Challenge: Mühlviertel-Rallye

Anstandsbesuch

Markus Benes und Co Norbert Wannenmacher reisen hauptsächlich zu Trainingszwecken ins Mühlviertel, dennoch wird Gas gegeben.

Normalerweise fährt Markus Benes nicht gerne auf Asphalt, aber wenn er das oberösterreichische Publikum und seine Freunde besuchen kann, dann lässt er sich das auf keinen Fall entgehen.

Die nächste Rallye von Markus Benes steht unmittelbar bevor. Vor allem zu Tuner Bernhard Jahn herrscht ja ein enger Kontakt, außerdem wird er erstmals im Bewerb auf „Hausherrn“ Niki Glisic treffen. Natürlich haben auch die schönen Erfolge bei der Jänner-Rallye dazu beigetragen, dass Markus Benes immer wieder gern ins Land des Mosts kommt.

Es hat aber auch handfeste sportliche Gründe: Als Probelauf zur Ina-Croatia-Rallye, die zum FIA European Rally Cup/Ost zählt, eignet sich die Mühlviertel-Rallye bestens, und da es schon ein länger gehegter Wunsch von Markus war, dort an den Start zu gehen, will er die letzte Gelegenheit nützen, solange man mit dem Mazda noch in der Gruppe A fahren darf. Das geht ab dem kommenden Jahr nämlich nicht mehr (nur noch in der Gruppe H).

Markus hat aber auch schon auf Asphalt eine beständig ansteigende Form gezeigt, wie unter anderem sein Challenge-Sieg bei der Steiermark-Rallye oder der siebente Gesamtrang bei der Herbstrallye bewiesen haben. Außerdem hat der Asphalt der Mühlviertel-Rallye eine eher geringe Bodenhaftung, und die Möglichkeit des Regens ist jederzeit gegeben.

Hauptgegner sind wie immer die anderen Mazdas, wobei es vor allem gegen Karl Schiefermüller und Johannes Keferböck schwierig werden könnte. Aber vielleicht gelingt die große Überraschung, sodass wie bei der Jänner-Rallye Markus Benes und Norbert Wannenmacher als die großen Sieger hervorgehen könnten. Man darf gespannt sein – und auf eine etwas problemlosere Rallye als im Triestingtal hoffen.

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