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Kontroverse um Disqualifikation von Gardemeister

Toni Gardemeister wurde am späten Freitagabend von der Großbritannien-Rallye ausgeschlossen, sein Focus WRC war um vier Kilogramm zu leicht.

Manfred Wolf

Im Rahmen des Schluss-Service der ersten Etappe wurde der Ford Focus WRC von Toni Gardemeister routinemäßig gewogen. Dabei stellten die Stewarts fest, dass der Ford Focus WRC des Finnen um vier Kilogramm zu leicht war. Gardemeister wurde daraufhin von der Rallye ausgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt lag er auf Platz neun.

Das Reglement besagt, dass ein WRC-Fahrzeug mindestens 1.380 Kilogramm mit Fahrer und Co-Pilot wiegen muss, ohne Besatzung müssen es 1.230 Kilogramm sein. Ford rechtfertigte sich damit, dass Gardemeister einen Teil des Unterfahrschutzes verloren hätte. Dieser wurde seperat gewogen, hatte aber nur 2 Kilogramm, und so blieb die Disqualifikation aufrecht.

Ford verlautete unmittelbar danach, gegen die Entscheidung der Stewarts keinen Einspruch zu erheben. Etwas kontroversiell ist die Entscheidung der Offiziellen aber dennoch. Es ist nämlich nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass ein Team mit einem Fahrzeug unter dem Mindestgewicht erwischt wird. In Griechenland waren alle drei Subarus (Solberg, Atkionson und Sarrazin) sowie der Mitsubishi von Gigi Galli mit Untergewicht erwischt worden. Damals ließ man die Beteiligten mit einer Geldstrafe davonkommen...

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