RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Turbulenter Auftakt

Nach 2 SPs führt Loeb (Citroen), Solberg (Subaru) ist dran, Rovanperä (Mitsubishi) mit Bestzeit, Grönholm (Peugeot) in Troubles!

Manfred Wolf

Nach der ersten Sonderprüfung, der 22 Kilomter langen „Brechfa 1“, hatte für den Finnen Marcus Grönholm noch alles perfekt ausgesehen: Schnell würde er sein, das war klar, dass er aber die Bestzeit erzielt, damit hatte wohl nicht einmal er selbst so richtig gerechnet. Doch auf den aufgeweichten, gatschigen Straßen funtkionieren die Pirellis am Peugeot 307 WRC perfekt, ähnlich wie bei Petter Solberg am Subaru, der Norweger war Drittschnellster mit 5,4 Sekunden Rückstand. Dazwischen schob sich ein alter Bekannter, der nun auch unter solchen Bedingungen nicht mehr zurücksteht: Sebastien Loeb zeigt, dass der Citroen Xsara trotz seiner Michelin-Reifen auch unter diesen Bedingungen sauschnell ist, er verlor nur 4,6 Sekunden.

Guter Auftakt von Harri Rovanperä im Mitsubishi Lancer WRC, die viertschnellste Zeit und mit 18,9 Sekunden der geringste Zeitverlust der „Rest-Piloten“… Stark auch Chris Atkinson, der den zweiten Werks-Subaru auf den fünften Rang pilotierte (+ 22,0 Sekunden). Manfred Stohl begann – wie erwartet – etwas vorsichtiger, belegte Rang 13 und verlor dabei 37,2 Sekunden.

Dann kam die SP 2 und dort begann es – ganz den Witterungsverhältnissen entsprechend – turbulent zu werden. Marcus Grönholm verlor plötzlich mitten auf der Prüfung Zeit – Bremsprobleme zwangen den langen Finnen in die Knie. Am Ende hatte er über eine Minute auf die Bestzeit – und damit wahrscheinlich auch die Rallye frühzeitig verloren. Die schnellst Zeit gelang aber – und das war die zweite Überraschung – nicht etwa Loeb oder Solberg. Es war Harri Rovanperä im Mitsubishi, der auf dieser 2. SP schneller war als die versammelte Konkurrenz. Loeb war Zweit-, Solberg Drittschnellster, drei Sekunden hinter dem Finnen – in der Gesamtwertung trennen den Franzosen an der Spitze und den Norweger in der zweiten Position nur läppische acht Zehntelsekunden.

Ganz ansehnlich die Zeit von Manfred Stohl: Er büßte 18,4 Sekunden ein, das war die neuntschnellste SP-Zeit für den Citroen Xsara WRC-Piloten – der sich allerdings mit einem verflixt schnellen Antony Warmbold im Ford Focus herumschlagen muss, der junge Deutsche war auf dieser SP wieder eine knappe Sekunde schneller und liegt auch in der Gesamtwertung zwei Plätze vor Stohl, dort ist der Wiener vorläufig Elfter.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

Weitere Artikel:

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.