RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: OMV Rallye Waldviertel

Die Latte liegt hoch

Nach der Besichtigung der Prüfungen lautet die einhellige Meinung: sehr schwer, sehr selektiv, interessant und sehr anspruchsvoll.

Nur noch wenige Stunden bis zum Start der 26. Rally Waldviertel, die am Freitag und Samstag, in den Regionen Horn, Waidhofen/Thaya und Litschau als heuriger Rallye-Saisonabschluss in Österreich über die Bühne geht. Der gestrige und heutige Tag standen bei den Teams ganz im Zeichen der Besichtigungsfahrten, die bis jetzt ohne Zwischenfälle wahrgenommen wurden.

Einhellige Meinung der Aktiven war ein Kompliment an Organisationschef Helmut Schöpf, der für die Streckenführung verantwortlich zeichnete. Durch den hohen Schotteranteil ist die Strecke gesamt gesehen, sehr selektiv geworden. Die Autos werden sehr spektakulär unterwegs sein, diese Tatsache sollte auch bei den vielen Fans mit Begeisterung aufgenommen werden.

So äußerte sich etwa, der schon als Gruppe A Meister feststehende Raimund Baumschlager, der diesmal in der Gruppe N startet: „Ich liebe solche Strecken, da kann man seine ganze Routine ausspielen. Wenn das Wetter auch noch passt, was auf Grund der Vorhersagen auch so sein sollte, wird es ein echtes Rallye-Festival im Waldviertel geben. Wir werden schon für die nächste Saison während der Rallye viel testen können.“

Auch Achim Mörtl lobte die Strecke, bedauert aber: „Ich würde hier gerne versuchen richtig schnell zu fahren, aber für mich steht natürlich der Gruppe N-Titel im Vordergrund. Ich muss mich an meinem unmittelbaren Konkurrenten Hermann Gaßner orientieren. Einige Prüfungen speziell im Raum Litschau sind einfach „affengeil“.

Der tschechische OMV Pilot und Vorjahrs-Zweite Stepan Vojtech hatte bezüglich der Streckenführung einen kleinen Einwand.

„Alle Prüfungen sind sehr anspruchsvoll und interessant, lediglich die Sonderprüfung 3 von St. Leonhard über Gars nach Wolfshoferamt über 13,6 Kilometer, die auch als SP 6 gefahren wird, wird durch den ständigen Wechsel von Asphalt auf Schotter, zu einer echten Reifenfrage, mehr Schotter wäre dort viel besser. Daher werden wir mit Überhitzungsproblemen der Pneus kämpfen müssen. Ich hoffe die Sache geht gut, da wir vier Prüfungen ohne Service fahren müssen.“

Keine Einwände in dieser Richtung hatte der hohe Favorit, OMV Pilot Balasz Benik aus Ungarn. Er ist mit dem Ford World Rallye Car unterwegs, sein Handicap ist ein neuer Beifahrer mit dem er sich erst zusammenraufen muss.

Beim morgigen Start um 14,00 in Horn (Einkaufszentrum) wird der Landeshauptmann Stv. von Niederösterreich, Ernest Gabmann die Flagge schwingen und das Feld auf die Reise schicken.

Zeitplan und Nennliste finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV Rallye Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…