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Aigner: "Zuschauen liegt mir nicht..."

Harri Rovanperä kämpfte mit durchdrehenden Rädern, hofft auf WM-Punkte. Andreas Aigner musste zuschauen, was ihm "gar nicht liegt", wie er offen zugibt...

Am heutigen zweiten Tag der Wales Rallye, die bei sehr wechselhaften Bedingungen gefahren wurde, war der Finne Harri Rovanperä der einzige Vertreter des RB-Skoda-Teams.

Nach dem gestrigen Überschlag von Andreas Aigner auf der SP 5 wurde das Fabia WRC von den Mechanikern untersucht. Dabei stellte man Beschädigungen fest, die im Rahmen von SupeRally in der der vorgegebenen Zeit nicht hätten repariert werden können.

Die beiden Teamverantwortlichen Raimund Baumschlager und Armin Schwarz zu dieser Entscheidung: „Vorerst dachten wir, dass es nur das abgebrochene linke Hinterrad war. Bei näherer Untersuchung wurden jedoch weitere, schwerwiegende Beschädigungen an der Frontseite festgestellt. Damit war eine Reparatur unmöglich, ohne das Zeitlimit zu überschreiten.“

Dementsprechend gedämpft war auch Andreas Aigner. „ Zuschauen liegt mir gar nicht, ich sitze viel lieber im Auto. Aber leider wurde trotz niederer Geschwindigkeit beim Aufprall auf den Baumstumpf, vor dem zweifachen Überschlag, zu viel beschädigt.“

Nach dem gestrigen guten Auftakt von Harri Rovanperä gelangen dem Finnen am Vormittag zwei Top Ten Zeiten, die ihn am Ende des Tages auf den neunten Gesamtrang brachten: „Am Vormittag lief es sehr gut für mich, wenn auch nicht optimal. Die Strecke war sehr rutschig, man hatte Mühe den Wagen auf der Strasse zu halten. Am Nachmittag hatte ich plötzlich keinen Grip mehr, die Reifen haben immer wieder durchgedreht, ich weiß aber nicht warum. Wir werden dies hoffentlich im Service beheben, damit es morgen noch möglich ist WM-Punkte zu machen.“

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