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Konstante Spitzenzeiten, wieder eine Bestzeit

OMV-Pilot Manfred Stohl könnte an diesem Wochenende wie schon 2005 sein bislang bestes Ergebnis in einem WRC erzielen, den zweiten Platz.

Das OMV Peugeot Norway World Rally Team ist bei der „Wales Rally GB“, dem letzten Lauf zur FIA World Rally Championship 2006, weiterhin auf der Überholspur. Nach dem zweiten Tag liegt das österreichische OMV Duo Manfred Stohl und Ilka Monor auf dem sensationellen zweiten Rang.

Die norwegischen Teamkollegen Henning Solberg und Cato Menkerud verbesserten sich vom 14. auf den zwöften Gesamtrang.

Jetzt gilt es für Stohl auf der Schlußetappe am Sonntag die Spitzenplatzierung ins Ziel zu bringen. Und Solberg möchte alles daran setzen noch für die Marken-Weltmeisterschaft zu punkten.

Erneut eine SP-Bestzeit

Die Taktik des Manfred Stohl dürfte aufgehen. Der 34-jährige OMV Pilot behielt auch am zweiten Tag die Nerven und fuhr konstant Spitzenzeiten. Damit setzte er den nach dem ersten Tag vor ihm platzierten Subaru-Werkspiloten Petter Solberg (Nor) permanent unter Druck und konnte auf die Fehler des viermaligen Wales-Siegers warten. Bereits auf der ersten Sonderprüfung des Tages hatte Solberg einen Dreher und fiel hinter Stohl zurück. Auf den folgenden zwei Sonderprüfungen holte sich Solberg Platz zwei zurück.

Mit der Gesamtbestzeit auf SP zehn, der zweiten für das OMV Team bei dieser Rally, kam Stohl wieder bis auf 0,8 Sekunden an Solberg heran. Als der norwegische Ex-Weltmeister mit Lenkungsproblemen die Fahrt verlangsamen musste, schlug der Österreicher zu. Nach dem zweiten Tag beträgt der Vorsprung auf Platz drei nun fast 50 Sekunden.

Stohl: „Es war heute ein extrem schwieriger Tag, da man auf den kurzn Prüfungen mehr verlieren als gewinnen kann. Am Ende war das Glück auf unserer Seite. Doch am Sonntag stehen noch vier lange Sonderprüfungen aus. Unseren Vorsprung auf Solberg sollten wir aber ins Ziel bringen.“ In Führung liegt Ford-Werkspilot Marcus Grönholm (Fin).

Henning lässt es krachen

Henning Solberg hat seinen Ausrutscher vom Freitag weggesteckt. Wie angekündigt attackierte der 33-jährige OMV Pilot. Und es zeigte Wirkung. Henning Solberg verbesserte sich vom 14. auf den zwölften Platz. Ein Marken-WM-Punkt ist wieder im Bereich des Möglichen. Solberg: „Unser Rückstand ist natürlich sehr groß. So sind wir weiterhin voll motiviert und werden alles daran setzen, dass wir uns noch weiter verbessern. Ein Marken-WM-Punkt wäre ein schöner Abschluß. Und natürlich wäre auch in SP-Bestzeit eine tolle Sache. Die Sonderprüfungen am Sonntag sollte uns liegen.“

Ein langer Tag

Mit 112 Sonderprüfungskilometer zählt die Schlußetappe der Wales Rally GB zu den längsten finalen Etappen der Rally-Weltmeisterschaft. Dabei werden lediglich vier Sonderprüfungen (je zwei zu 28,89 und 27,11 Kilometer gefahren). Der Start ist bereits um 06.40 Uhr Ortszeit. Das erste Fahrzeug wird um 15.41 Uhr auf der Zielrampe in Cardiff erwartet.

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