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Erschwerte Bedingungen in Japan

Marcus Grönholm führt rund 10 Sekunden vor Sébastien Loeb, Mikko Hirvonen und Chris Atkinson. Manfred Stohl belegt den tollen fünften Rang.

Michael Noir Trawniczek

Erschwerte Bedingungen für die Rallye-Weltelite in Japan - nachdem es tagelang geregnet hatte, präsentiert sich der Fahrbahnbelag in einem aufweichten, losen Zustand. Weltmeister Sébastien Loeb beschreibt: "Manche Prüfungen sind sehr lose, andere wiederum extrem schlammig - aber für die Piloten, die nach mir starten, könnte es sogar noch schlimmer sein." Marcus Grönholm gab Loeb Recht: "Es ist wirklich sehr rutschig, aber ich denke es wird noch schlimmer, es wird so richtig matschig."

Nach vier Wertungsprüfungen liegt Grönholm 9,3 Sekunden vor dem WM-Leader. Loeb konnte eine der drei kurzen Sonderprüfungen vom Morgen für sich entscheiden, die beiden anderen sowie die rund 35 Kilometer lange Puray 1 gingen auf Grönholm's Bestzeitenkonto.

Auf Rang 3, 37,8 Sekunden zurück Mikko Hirvonen, der jedoch bereits am Start von SP 4 einen Zaun streifte. "In der Folge fehlte uns das Vertrauen", erklärte der zweite Ford-Werkspilot.

Bremsprobleme sollen sich alsbald am Wagen von Petter Solberg eingestellt haben - der Subaru-Pilot verlor beim Heimspiel seines Arbeitgebers bereits mehr als zwei Minuten auf den Führenden, und das nur am Vormittag. "Wir haben ein großes Problem, mehr kann ich dazu nicht sagen", gab der Norweger schmallippig zu Protokoll. Solberg liegt als Gesamtzehnter 2:21.5 Minuten zurück. Und so hält derzeit Chris Atkinson als Vierter die Subaru-Fahnen hoch - der japanische Lokalmatador Toshi Arai, ebenfalls mit einem aktuellen Impreza unterwegs, belegt Rang 6.

Dazwischen konnte sich der Wiener Manfred Stohl einreihen - "Stohlito" und Co-Pilotin Ilka Minor liegen nach dem ersten Japan-Vormittag ihrer Karriere auf dem tollen fünften Rang - 12,8 Sekunden hinter Atkinson, sowie 9,5 Sekunden vor Arai. Stohl berichtete: "Es ist sehr rutschig, die Bedingungen wechseln zudem oft. Das Auto läuft gut."

Hinter Arai belegt Dani Sordo Rang 7, dahinter die beiden Stobart-Piloten Matthew Wilson und Luis-Perez Companc, die erstmals den aktuellen Ford Fokcus fahren dürfen. Nach der Mittagspause wird um 14.23 Uhr Ortszeit (7.23 h MEZ) die fünfte Wertungsprüfung in Angriff genommen.

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