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Aigner auf Punktekurs

Andreas Aigner (Rang acht) startete vorsichtig und steigerte im Verlauf des Tages das Tempo - Teamchef Baumschlager ist mit seiner Leistung zufrieden.

Fotos: RB Rallye Team

Das logistische Chaos der ersten Etappe – bis auf die Super-Special mussten alle Prüfungen abgesagt werden – haben die Piloten hinter sich gebracht, auf der zweiten Etappe lief es zum Glück wieder nach Plan.

Neun Sonderprüfungen standen auf dem Programm, mit Sicherheit der anstrengendste Tag der gesamten Argentinien-Rallye.

Andreas Aigner zog es vor, eher zurückhaltend zu beginnen, waren die Verhältnisse doch äußerst schwierig.

Die Pisten zeigten sich feucht und rutschig, einige Piloten beschädigten Auto oder Reifen und verloren dadurch massiv an Boden. Andreas Aigner steigerte allmählich das Tempo, am Nachmittag war er auf Rang neun der P-WRC zu finden.

Auf den letzten Prüfungen des Tages konnte der Steirer neuerlich Boden gut machen und sich bis auf Platz sieben in der P-WRC nach vorne arbeiten. Dies nicht zuletzt auch deshalb, da sich die Ausfälle in der Spitzengruppe häuften.

Aufgrund der nahezu kompletten Streichung der ersten Etappe liefen die Veranstalter Gefahr, zu wenig SP-Kilometer für volle Punkte zu haben, man entschied sich daher dazu, am Sonntag die als zweite Prüfung angesetzte SP „Mina Clavero – Giuilo Caesare“ bereits in der Früh um sechs Uhr zusätzlich zu bestreiten.

Andreas Aigner: „Die Bedingungen hier sind wirklich schwierig, ich wollte keinesfalls etwas riskieren und bin daher etwas vorsichtiger gefahren. Wie man am Ende des Tages sieht, ist diese Taktik durchaus aufgegangen, etliche Top-Leute haben durch Ausrutscher oder Reifenschäden viel Zeit verloren.“

Raimund Baumschlager: „Die Konkurrenz hier ist unglaublich stark, die einheimischen Piloten sind vor kurzem hier erst eine Rallye gefahren und daher deutlich im Vorteil. Andreas hat einen guten Job gemacht, nichts riskiert und sich kontinuierlich gesteigert, ich bin zufrieden mit seiner Leistung.“

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