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"Die Zuschauer verdienen eine gute Show!"

Manfred Stohl und Ilka Minor genossen jede Sekunde im mit 70.000 Fans gefüllten River Plate Stadion. Die Platzierung war da nicht so wichtig.

Foto: McKlein

Manfred Stohl und Ilka Minor haben die Rallye Argentina mit einer neuntbesten Sonderprüfungszeit begonnen. Auch wenn die Österreicher den WM-Lauf in Südamerika sehr gut kennen, diese SP sind sie noch nie gefahren.

Fast 70.000 motorsportbegeisterte Fans trieben im River Plate Stadion von Buenos Aires die Rally-Asse zu spektakulären Drifts. Der Sieg bei dieser Asphalt-Superstage ging an Mikko Hirvonen (Fin/Ford Focus WRC) vor seinen Landsmann und Teamkollegen Marcus Grönholm.

Beeindruckende Stimmung

„Superstages sind grundsätzlich dazu da, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten“. Das ist ist die Meinung von Manfred Stohl. Daher steht für ihn auch nicht unbedingt der Zeitfaktor im Mittelpunkt. Der 34-jährige Österreicher beendete mit Co-Pilotin Ilka Minor die erste, 2,4 Kilomter lange Sonderprüfung im River Plate Stadion von Buenos Aires auf dem neunten Platz. 5,3 Sekunden hinter Sieger Mikko Hirvonen, dem er sich im direkten Duell geschlagen geben musste.

Stohl: „Mir ist schon klar, dass die Argentinier sehr rallybegeistert sind. Doch die Stimmung hier mit fast 70.000 Fans war unglaublich beeindruckend. Da kostest du jede Sekunde aus. Und die Zuschauer haben es verdient, dass du Show machst und nicht nur deine Runden drehst.“

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