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Tragischer Todesfall überschattet die Argentinien-Rallye

Auf der 14. Wertungsprüfung kam es am Samstag zu einem tragischen Unfall, bei dem zwei Buben leicht verletzt und eine Zuseherin getötet wurde.

Michael Noir Trawniczek

Wie jetzt bekannt wurde, kam es bei der Argentinien-Rallye am Samstag auf der Prüfung Cosquin - Tanti zu einem tragischen Unfall, bei dem eine Frau ihr Leben ließ. Gemeinsam mit zwei jungen Buben versuchte die Frau die Fahrbahn zu überqueren, nachdem das vermeintlich gesamte Feld den Streckenteil am Beginn der 11,27 Kilometer langen Prüfung passiert hatte.

Doch der argentinische PWRC-Pilot Gonzalo Alenaz lag wegen eines Problems mit einem Kugelgelenk weit zurück, startete spät in die Prüfung und raste just in dem Moment mit vollem Karacho auf die drei Menschen zu, als diese die Fahrbahn überqueren wollten. Der Subaru-Pilot konnte nicht mehr ausweichen.

Gleich nach dem Unfall wurden die drei Zuschauer sowie Alenaz und dessen Kopilot in ein örtliches Krankenhaus transportiert - die zwei Buben wurden nur leicht verletzt, doch für die aus Mar del Plata nahe Buenos Aires stammende Frau gab es keine Hilfe mehr, sie verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Ein Sprecher des Teams von Alenaz, Pablo Kracoviak, erklärte: "Das Auto fuhr auf der rechten Seite, als dort plötzlich Menschen waren, dir dort nicht hätten sein sollen."

Für die Veranstalter der Argentinien-Rallye ist dieser Todesfall ein weiterer Schlag - schon am Freitag mussten wegen Transportproblemen sämtliche Prüfungen bis auf die abendliche Superspecial gestrichen werden.

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