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Uhrwerk Loeb lobt Uhrwerk C4

Wie ein Uhrwerk habe das Citroen C4 WRC funktioniert, reibt sich Sébastien Loeb die Hände. Und Dani Sordo gab am Sonntag eine zusätzliche Galavorstellung.

Die Argentinien-Rallye des Jahrgangs 2007 sei nach der Streichung der Prüfungen vom Freitag zu einer "wahren Sprintrallye mutiert, bei der man sich nicht den geringsten Fehler erlauben konnte", zieht Guy Fréquelin ein erstes Resümee. Für Sébastien Loeb und Daniel Elena sei die Rallye jedoch "perfekt gelaufen", freut sich der charismatische Citroen-Teamboss.

In der Tat - Loeb hatte einmal mehr das Geschehen unter Kontrolle. Bei den schlammigen, rutschigen Bedingungen orientierte er sich an seinem einzigen Widersacher, an Marcus Grönholm. Näherte sich dieser, legte Loeb einen Zahn zu.

So auch am Sonntagmorgen, als Grönholm einen letzten Versuch startete. "Ich habe beschlossen, am Sonntag in der Früh hart zu puschen - nur für den Fall, dass Marcus etwas probieren sollte", berichtet Loeb. Der Plan ging natürlich auf. "So konnten wir unsere Führung ausbauen und wir hatten auf den letzten Prüfungen mehr Luft zum Atmen", erzählt der Weltmeisterschaftsführende.

Mit dem seit Jahresbeginn diensthabenden Citroen C4 World Rallye Car zeigt sich Loeb mehr als zufrieden - nicht ohne Grund: Vier Siege bei sechs Rallyes - das ist keine schlechte Ausbeute für einen Neuwagen. "Ich bin natürlich begeistert nach diesem weiteren Sieg - bei einer Rallye, die wiederum einen anderen Charakter aufweist. Der C4 lief hier auf all den verschiedenen Straßentypen wie ein Uhrwerk", freut sich der WM-Leader, der nun drei Zähler Vorsprung auf Grönholm aufweist.

Dani Sordo im zweiten C4 konnte am Sonntag noch einmal sein großes Talent in die Auslage stellen. Als Achter gestartet ackerte er sich vor, stampfte auf den beiden legendären "El Condor"-Prüfungen die Bestzeit in den feuchten Schotter und konnte am Ende schließlich Rang sechs belegen. "Dass mein Rückstand zu den etablierten Piloten geringer wurde zeigt, dass ich mich verbessere - aber es gibt immer noch sehr viel Lernarbeit für mich zu verrichten", gab sich Sordo bescheiden.

Gemeinsam konnten die Werkspiloten von Citroen 12 Sonderprüfungsbestzeiten erringen: Loeb 10, Sordo 2 - nur 4"C4 der insgesamt 16 Wertungsprüfungen ließen die Citroen-Werksfahrer ihren leidgeprüften Konkurrenten über. Diese ergingen an Mikko Hirvonen (2) und Marcus Grönholm (2).

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