RALLYE

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Ford holte 14, Citroen 13 Punkte

Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen konnten mit den Plätzen zwei und drei um einen WM-Punkt mehr einheimsen als Ford-Erzkonkurrent Citroen.

Ein letztes Mal startete Marcus Grönholm am Sonntagmorgen auf der 23,18 Kilometer langen Prüfung "Mina Clavero - Giulio Césare" einen Angriff auf den führenden Sébastien Loeb, auf den ihm 19,2 Sekunden fehlten.

Der Ford-Werkspilot berichtet: "Ich wollte am Sonntagmorgen hart puschen, aber ich hatte kein allzu gutes Gefühl im Auto. Ich kam von der Strecke ab und traf mit dem Heck einen Stein. Ich war besorgt, dass etwas am Auto beschädigt war, es fühlte sich nicht gut an und es war schwer, den Wagen auf der Straße zu halten. Bei der Aktion verlor ich acht Sekunden auf Loeb - ich wusste, dass der Kampf vorbei ist."

Zwar sei er am Beginn der nächsten Prüfung "für ein paar Sekunden von der Fahrbahn gerutscht", erzählt Grönholm, doch danach habe es keine Probleme gegeben. Grönholm konzentrierte sich nun darauf, den zweiten Platz nachhause zu fahren. "Es ist schade, dass die Prüfungen der ersten Etappe gestrichen wurden, so wurde es eine seltsame Rallye. Ich bin enttäuscht, dass der Kampf gegen Séb nicht knapper war - aber die Plätze zwei und drei bedeuten, dass Ford die Führung in der Marken-WM ausbauen konnte", fügte der 39-jährige Finne hinzu.

In der Fahrer-WM fehlen ihm nach 6 von 16 Rallyes nur drei Zähler auf den regierenden Weltmeister. In der Marken-WM kann das blaue Oval auf einen Polster von neun Punkten zählen.

Mikko Hirvonen belegte ab SP 17 einen einsamen dritten Platz - trotz der sechs WM-Punkte war der 26-jährige Finne nicht ganz mit sich respektive seinem Speed zufrieden: "Das Auto lief perfekt - vielleicht lag es an meiner mangelnden Erfahrung auf solchen Straßen, denn beim zweiten Befahren der Prüfungen war ich jeweils schneller unterwegs."

Teamdirektor Malcolm Wilson bilanzierte: "Es scheint, dass Marcus der einzige Pilot im Feld ist, der Séb herausfordern kann." Wilson sprach auch dem Stobart VK M-Sport Team ein großes Lob aus - Jari-Matti Latvala und Henning Solberg konnten die tollen Ränge vier und fünf belegen und damit "unseren direkten Konkurrenten Punkte wegnehmen", erklärte Wilson.

Jost Capito, Direktor von Ford TeamRS, schloss mit einem Appell ab: "Wir müssen Marcus zurück an die Tabellenspitze bringen!"

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