RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Rallye Club Perg mit "Einzelkämpfern“ im Waldviertel

Beim letzten österreichischen Meisterschaftslauf der Saison ist der Rallye Club Perg mit einem Miniteam dabei: ein Auto und eine Copilotin.

Stephan Förster und Peter Medinger starten auf einem Talbot Sunbeam TI (Startnummer 85) in der Klasse H11, Ursula Baumschlager ist als Kopilotin von Manfred Pfeiffenberger in einem Mitsubishi EvoIX als weibliche Einzelkämpferin dabei.

Mario Klopf, der mit seinem Ford Escort RS 2000 ebenfalls bei den Historischen starten wollte, musste absagen. Der Start seines Bruders Jürgen als Beifahrer war nach einem Arbeitsunfall im Betrieb seines Arbeitgebers gefährdet.

"Jürgen musste für den Verunglückten einspringen und es war fraglich, ob er für die Rallye Urlaub bekommen würde. Und das Startgeld von 600 Euro für `Nichtfahren` zu bezahlen, war mir zu kostspielig“, begründete Chauffeur Mario den Rückzug. Beim Debüt bei der Mühlviertel Rallye im Juli waren die Brüder auf SP 1 ausgefallen.

Nicht in Frage gestanden ist der Einsatz des Teams Förster/Medinger, die erste Zusammenarbeit war schon vor Wochen fixiert worden. Nach dem ersten Tag der Besichtigung ergab sich für die beiden aber ein kleines Problem. Försters Vorstellungen von Schotter stimmten so gar nicht mit den Verhältnissen im Waldviertel überein.

Der Niederösterreicher aus Sittendorf ist nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der Lahti Historic Rallye - dem einzigen Historic EM-Lauf auf Schotter - von den breiten finnischen Autobahnen durch die Wälder verwöhnt und hat etwas andere Vorstellungen von Sonderprüfungen auf Schotter. Trotzdem sind beide zuversichtlich. Ihr Ziel bei der „Jungfernfahrt“: Durchkommen und die Starter der Castrol Historic Staatsmeisterschaft ein wenig „ärgern“.

Nach ihrem 5. Gesamtplatz bei der Herbstrallye Leiben wollen Manfred Pfeiffenberger und Ursula Baumschlager (Startnummer 20) auch im Waldviertel wieder mitmischen. „Platz 5 ist bei diesem starken Teilnehmerfeld sicher nicht möglich, aber für die Top 15 sollte es sich schon ausgehen, schließlich klappte die Zusammenarbeit im Auto mit Manfred auf Anhieb“, sagte die Sierningerin die zum ersten Mal im Waldviertel startet.

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.

WRC Estland: Nach Tag 1 (SP7)

Sami Pajari führt nach Hattrick zum Start

Nach Siegen bei den ersten drei Wertungsprüfungen führt Toyota-Pilot Sami Pajari die Rallye Estland an - Oliver Solberg erster Verfolger, Fourmaux bester Hyundai. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.