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Rallye Club Perg mit "Einzelkämpfern“ im Waldviertel

Beim letzten österreichischen Meisterschaftslauf der Saison ist der Rallye Club Perg mit einem Miniteam dabei: ein Auto und eine Copilotin.

Stephan Förster und Peter Medinger starten auf einem Talbot Sunbeam TI (Startnummer 85) in der Klasse H11, Ursula Baumschlager ist als Kopilotin von Manfred Pfeiffenberger in einem Mitsubishi EvoIX als weibliche Einzelkämpferin dabei.

Mario Klopf, der mit seinem Ford Escort RS 2000 ebenfalls bei den Historischen starten wollte, musste absagen. Der Start seines Bruders Jürgen als Beifahrer war nach einem Arbeitsunfall im Betrieb seines Arbeitgebers gefährdet.

"Jürgen musste für den Verunglückten einspringen und es war fraglich, ob er für die Rallye Urlaub bekommen würde. Und das Startgeld von 600 Euro für `Nichtfahren` zu bezahlen, war mir zu kostspielig“, begründete Chauffeur Mario den Rückzug. Beim Debüt bei der Mühlviertel Rallye im Juli waren die Brüder auf SP 1 ausgefallen.

Nicht in Frage gestanden ist der Einsatz des Teams Förster/Medinger, die erste Zusammenarbeit war schon vor Wochen fixiert worden. Nach dem ersten Tag der Besichtigung ergab sich für die beiden aber ein kleines Problem. Försters Vorstellungen von Schotter stimmten so gar nicht mit den Verhältnissen im Waldviertel überein.

Der Niederösterreicher aus Sittendorf ist nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der Lahti Historic Rallye - dem einzigen Historic EM-Lauf auf Schotter - von den breiten finnischen Autobahnen durch die Wälder verwöhnt und hat etwas andere Vorstellungen von Sonderprüfungen auf Schotter. Trotzdem sind beide zuversichtlich. Ihr Ziel bei der „Jungfernfahrt“: Durchkommen und die Starter der Castrol Historic Staatsmeisterschaft ein wenig „ärgern“.

Nach ihrem 5. Gesamtplatz bei der Herbstrallye Leiben wollen Manfred Pfeiffenberger und Ursula Baumschlager (Startnummer 20) auch im Waldviertel wieder mitmischen. „Platz 5 ist bei diesem starken Teilnehmerfeld sicher nicht möglich, aber für die Top 15 sollte es sich schon ausgehen, schließlich klappte die Zusammenarbeit im Auto mit Manfred auf Anhieb“, sagte die Sierningerin die zum ersten Mal im Waldviertel startet.

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