RALLYE

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Rallye-Comeback mit Klaus Wicha

Stamm-Beifahrer Gerry Pöschl nach Erkrankung nicht fit; Wolff vertraut diesmal auf den Bioethanol-Mitsubishi von Gerwald Grössing.

Exakt ein Jahr ist es her, seit Toto Wolff seine letzte Rallye bestritten hat – mit Gerry Pöschl belegte er bei der OMV Rallye Waldviertel Gesamt Rang 4. Jetzt feiert er im Waldviertel sein Comeback.

Aber es ist vieles anders als im Vorjahr. So sitzt nicht Gerry Pöschl am „heißen Sitz“: Der Waldviertler ist nach einer schweren Darmgrippe noch nicht wirklich fit, wird aber auf alle Fälle vor Ort sein.

Wolff hat in letzter Minute einen prominenten Ersatz gefunden: Klaus Wicha, Stamm-Co von Andreas Aigner in der Weltmeisterschaft!

Klaus Wicha: „Als Toto mich angerufen hat, habe ich spontan zugesagt. Zum einen, weil es eine reizvolle Aufgabe ist, einmal mit einem Bioethanol-Auto zu fahren, andererseits, weil ich das Waldviertel sehr gut kenne, dort schon sehr oft am Start war und es lieben gelernt habe.“

Getauscht wurde auch das Auto: Toto wird mit dem Bioethanol angetriebenen Mitsubishi von Gerwald Grössing an den Start gehen! Wolff: „Da muss ich mich gleich mal recht herzlich bei Gerwald bedanken, dass er mir sein Auto borgt. Er hat heuer bewiesen, dass man mit diesem Auto konkurrenzfähig sein kann.“

Der in der Schweiz lebende Wiener fiebert seinem Comeback entgegen: „Die Rallye ist für mich ein nach einem sehr intensiven beruflichen Jahr eine willkommene Abwechslung. Ich freue mich total darauf, meine alten Freunde endlich wieder mal zu treffen. Schade nur, dass Gerry gerade bei seiner Heimveranstaltung nicht dabei sein kann. Wobei der sportliche Aspekt, sprich das Endergebnis, klar im Hintergrund steht. Denn ich weiß, dass man nach so langer Absenz eine gewisse Zeit braucht, um sich wieder einzuleben.“

Andererseits: wer Toto Wolff kennt, weiß, dass er – sobald er seinen Helm aufsetzt – wieder ganz anders denken wird. Sprich, es besteht durchaus die Möglichkeit, dass seine defensive Aussage schnell wieder relativiert wird.

Groß ist die Freude auch bei Raimund Baumschlager über Wolffs Comeback: „Er ist ja ein Teil von BRR – und es wurde längst Zeit, dass er wieder mal aktiv ins Geschehen eingreift. Mal sehen, ob er nicht schon eingerostet ist.“

Aufgrund seines Einsatzfahrzeuges kann Toto Wolff beim Meisterschaftsfinale zwar in der Division 1 nicht punkten, wird aber für das Gesamtklassement gewertet. Die Rallye Waldviertel wird am kommenden Freitag (7. November) in Horn gestartet, das Ziel ist Samstag in Gars am Kampf. Dazwischen liegen insgesamt 17 Sonderprüfungen.

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