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ARC: Althofen-Rallye

Hier kommt Kurt!

Mit Helm und mit Gurt. Und mit jeder Menge Volvo-Blech um sich herum, dessen Schutzfunktion hoffentlich nicht getestet werden muss.

Denn auch bei Mag. pharm. Kurt Putz führt die Erfüllung des Wunschtraumes vom Rallye-Einstieg über einen Volvo. Die Beteiligung im Elch-Cup wächst damit weiter, die praktische Umsetzung der Idee der – relativ – günstigen Rallye-Teilnahme bei maximalem Fahrspaß nimmt immer sichtbarer Gestalt an.

Und sie lebt auch vom Einsatz der Aktiven, der dem Elch-Cup erst zu seiner enormen Popularität verhilft. Auch Kurt Putz hat Einiges vor: Begeisterung für den Umgang mit mehr oder weniger stark motorisierten Objekten hatte er praktisch schon immer, er liebt schnelle Motorräder und besitzt auch einen Achtzylinder-Porsche.

Vor kurzem testete er auf dem Wachauring eine Buell 1125 R, durchaus in forcierterer Gangart, fast rennmäßig. Wo keine Straßenverkehrsordnung existiert und es einigermaßen sicher möglich ist, dort geht Kurt Putz leidenschaftlich gern der Suche nach dem persönlichen Geschwindigkeits-Limit nach.

Nun, mit 43 Jahren, probiert der Apotheker aus Teesdorf etwas für ihn völlig Neues: Seine unternehmerische Tätigkeit und die damit verbundene Verdienstmöglichkeit erleichtert es ihm, ein Rallye-Programm mit regelmäßigen Starts und einem eigenen Auto aufzustellen, und das ist auch in einer relativ bodenständigen Kategorie wie den Rallye-Volvos sehr hilfreich.

Das Alter sollte kein Hindernis sein, im Gegenteil, es zeichnet sich immer deutlicher der Trend ab, dass immer mehr Rallye-Teilnehmer erst zu einem späteren Zeitpunkt ihres Lebens einsteigen oder ihre Aktivitäten verstärken, die Kapitalkraft dürfte hier auch eine große Rolle spielen. Und wie gesagt: Kurt Putz hat schon ganz andere Waffen „bedient“, jetzt geht es halt dafür um eine sportliche Wertung.

Die Inspiration, einen Rallye-Volvo zu fahren, kam von Peter Kowalski, das Interesse stieg, der Kontakt zum Volvo Rallye Team Triestingtal wurde intensiviert, was schließlich zum Kauf eines Volvo 740 vom VRTT-Frontman Georg Gschwandner führte. Die ursprüngliche Überlegung, das Auto nur zu mieten, wurde verworfen, nachdem ein Rechenexempel belegte, dass bei dem geplanten Umfang an Starts ein Kauf billiger käme, und wer hat, der hat, ganz klar. Es gab auch schon eine Testfahrt am Autocrosskurs Hollabrunn, wo Kurt Putz bereits seine Absichten deutlich machte.

Fahrerische Selbstsicherheit kann bei der Althofen-Rallye nie schaden, denn die dortigen Streckenverhältnisse kommen eher den risikofreudigen Startern entgegen. Zu hoch Pokern ist aber auch nicht angesagt, es ist schließlich die erste Rallye. Und wohin es vor allem da führen kann, wenn man es zu genau wissen will, hat ein nicht allzu ferner Bekannter bereits erforscht (Jürgen Praschl). Daher wird die Devise für Kärnten wohl lauten: Swingen ja, rocken nein.

Ein wichtiges Kapitel sollte noch dem Beifahrer gewidmet sein: Harald „Harry“ Auer vom MSC Rosenau war schon bei vielen Rallyes als Service-Techniker dabei, und er fuhr auch schon mit Franz Hofstätter die Triestingtal-Rallye, wenn auch außer Konkurrenz. Ein wenig Vorkenntnisse sind also da, und es sollte reichen, um Kurt Putz auf der Suche nach dem schnellsten Weg über die Wertungsprüfungen zu unterstützen. Wenn es heuer gelingt, die Rallyes schnell und einigermaßen problemlos hinter sich zu bringen, dann ist im nächsten Jahr sicher mit verstärkten Angriffen zu rechnen. Oder auch schon früher…

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