RALLYE

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Die schwarze Luft und ihre Tücken

Dunkle Nächte, schmierige Straßen, zierliche Lichter: leider hat das Rallyeteam Wurmbrand das greifbare Ziel nicht erreicht.

Schon zu Beginn der Rallye hatte Wilfried Ohrfandl aus persönlichen Gründen von einem Start abgesehen, was man von Manuel Wurmbrand nicht sagen konnte. Die ersten Prüfungen liefen genau nach Plan, das Auto arbeitet perfekt und auch die Zusammenarbeit im Fahrzeug war vorbildlich.

So freute man sich nach der vierten Sonderprüfung über einen 13ten Gesamtrang: „Wir haben alles gegeben, es ist sehr schwierig zu fahren, das es teilweise noch ordentlich nass und schmierig ist und wir die Power unseres KitCar nicht auf die Straße bringen. Wir sind echt zufrieden mit den Zeiten“, so Manuel Wurmbrand nach WP 4.

Auch der Nachmittag verlief bis SP 6 ohne gröbere Zwischenfälle, aber durch die Verzögerungen kam dann die einbrechende Dämmerung, was für das KitCar ein besonderer Nachteil war, da die benötigte Lichtergalerie nicht montiert war. Auf der WP 7 lief noch alles perfekt, doch auf der nachfolgenden Prüfung unterlief Wurmbrand ein grober Fehler.

„Ich habe in einer Kurve zu früh eingelenkt, da ich aufgrund der Dunkelheit nur mehr auf Gut-Glück gefahren bin, bin etwas weit nach außen gekommen und auf der Bodenplatte liegend zum stehen gekommen. Mit meinen Schweinwerfern, die eigentlich nur zur Zierde montiert sind, habe ich nichts gesehen und so kam es dann zu dem eigentlich blöden Ausfall. Ich bin aber froh, dass am Golf kein Schaden entstanden ist“, berichtet Wurmbrand nach der Rallye.

Das nächste Ziel wird die Waldviertel Rallye für das Team Wurmbrand sein, da es sich dort um die Heimat des Waidhofeners handelt. Jetzt gilt es aber, erstmals das Auto auf Schotter umzubauen und noch einige Tests zu absolvieren, will man doch bei den Final Days wieder richtig aufzeigen und eine Top-Platzierung ergattern.

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