RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Dynamisches Duo

Die Mühlviertel-Rallye wurde zur Two-Man-Show: Franz Sonnleitner/Klaus Werginz im Evo V holten sich einen Start-Ziel-Sieg.

Das Kaiserwetter lockte an die 25.000 Schlachtenbummler zu den sechs Sonderprüfungen zur Mühlviertel-Rallye. Schon nach vier SPs gab es bereits eine klare Vorentscheidung hinsichtlich eines möglichen Siegers.

Franz Sonnleitner, der „Star“ des veranstaltenden Clubs TRT, gewann jede SP und lag somit schon nach zwei Dritteln der Rallye mit beruhigendem Vorsprung von über 51 Sekundenvor dem Deutschen Ralf Hillmann. Nur ein “Abflug“ oder ein Reifenschaden konnte den ex-ARC-Champion am Triumph hindern.

Hinter dem Führungstrio - der ehemalige Rallye-Staatsmeister Max Zellhofer mit seinem frontgetriebenen Suzuki Swift S 1600 konnte den Evos nichts entgegensetzen - gab es heiße Duelle zwischen dem Linzer Jörg Rigger (EVO VIII), dem Deutschen Schuhe (EVO VI) und dem Ennser Markus Huber (EVO III) mit jeweiligen Zeitabständen von ca. 10 Sekunden.

Weitere Lokalmatadore waren Niki Glisic, der auf Rang 8 mit seinem BMW M3 durch wilde Drifts Applaus erntete, sowie der Welser Peter Ölsinger, der sich auf Rang 10 einpendelte.

SP 5: Reif für die Insel…

Nach fünf SPs führte Sonnleitner mit Kopilot Klaus Werginz (Mitsubshi EVO V) uneinholbar mit einem Vorsprung von 1:07 Minuten vor Max Zellhofer, dem Manager des Suzuki-Cups. Sensationell auch der „drive“ des Linzer Jörg Rigger, der mit seiner Kopilotin Daniela Weissengruber Rang 4 innehatte.

Auch der Perger Niki Glisic brachte sich nicht nur durch atemberaubende sideways-Einlagen ins Gespräch, sondern auch durch seine Top-Zeiten. Kein Glück hatte Mitfavorit Katzensteiner, der mit seinem Mazda 323 eine Verkehrsinsel touchierte, wobei die Insel überlebte, der Mazda leider nicht.

Pech für Glisic

In der Challenge-Wertung hätte zu diesem Zellhofer die ARC vor Glisic und Huber gewonnen, aber es gab am Schluss noch eine Verschiebung. Pech für den bis dahin auf Rang 4 liegenden Lokalmatador Niki Glisic: er musste 500 Meter vor dem Ziel diese Segel streichen musste und blieb für seine Fahrt unbelohnt.

Start-Ziel-Sieg somit für Sonnleitner/Werginz (Mitsubishi EVO) mit einem Respektabstand von 1:16 Minuten vor Zellhofer/Ettel (Suzuki S 1600) und Hillmann/Kusebauch (Mitsubishi EVO). Der insgesamt Vierplatzierte Jörg Rigger wird für die ARC nicht gewertet, damit steigen Huber/Schmiedinger aufs Challenge-Stockerl.

Das Rallye-„Ländermatch“ ging mit 7 :3 (7 Österreicher in den Top 10) zu unseren Gunsten aus. Insgesamt fielen rund 30 Prozent der Gestarteten der Technik zum Opfer.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Mühlviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)