RALLYE

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Dynamisches Duo

Die Mühlviertel-Rallye wurde zur Two-Man-Show: Franz Sonnleitner/Klaus Werginz im Evo V holten sich einen Start-Ziel-Sieg.

Das Kaiserwetter lockte an die 25.000 Schlachtenbummler zu den sechs Sonderprüfungen zur Mühlviertel-Rallye. Schon nach vier SPs gab es bereits eine klare Vorentscheidung hinsichtlich eines möglichen Siegers.

Franz Sonnleitner, der „Star“ des veranstaltenden Clubs TRT, gewann jede SP und lag somit schon nach zwei Dritteln der Rallye mit beruhigendem Vorsprung von über 51 Sekundenvor dem Deutschen Ralf Hillmann. Nur ein “Abflug“ oder ein Reifenschaden konnte den ex-ARC-Champion am Triumph hindern.

Hinter dem Führungstrio - der ehemalige Rallye-Staatsmeister Max Zellhofer mit seinem frontgetriebenen Suzuki Swift S 1600 konnte den Evos nichts entgegensetzen - gab es heiße Duelle zwischen dem Linzer Jörg Rigger (EVO VIII), dem Deutschen Schuhe (EVO VI) und dem Ennser Markus Huber (EVO III) mit jeweiligen Zeitabständen von ca. 10 Sekunden.

Weitere Lokalmatadore waren Niki Glisic, der auf Rang 8 mit seinem BMW M3 durch wilde Drifts Applaus erntete, sowie der Welser Peter Ölsinger, der sich auf Rang 10 einpendelte.

SP 5: Reif für die Insel…

Nach fünf SPs führte Sonnleitner mit Kopilot Klaus Werginz (Mitsubshi EVO V) uneinholbar mit einem Vorsprung von 1:07 Minuten vor Max Zellhofer, dem Manager des Suzuki-Cups. Sensationell auch der „drive“ des Linzer Jörg Rigger, der mit seiner Kopilotin Daniela Weissengruber Rang 4 innehatte.

Auch der Perger Niki Glisic brachte sich nicht nur durch atemberaubende sideways-Einlagen ins Gespräch, sondern auch durch seine Top-Zeiten. Kein Glück hatte Mitfavorit Katzensteiner, der mit seinem Mazda 323 eine Verkehrsinsel touchierte, wobei die Insel überlebte, der Mazda leider nicht.

Pech für Glisic

In der Challenge-Wertung hätte zu diesem Zellhofer die ARC vor Glisic und Huber gewonnen, aber es gab am Schluss noch eine Verschiebung. Pech für den bis dahin auf Rang 4 liegenden Lokalmatador Niki Glisic: er musste 500 Meter vor dem Ziel diese Segel streichen musste und blieb für seine Fahrt unbelohnt.

Start-Ziel-Sieg somit für Sonnleitner/Werginz (Mitsubishi EVO) mit einem Respektabstand von 1:16 Minuten vor Zellhofer/Ettel (Suzuki S 1600) und Hillmann/Kusebauch (Mitsubishi EVO). Der insgesamt Vierplatzierte Jörg Rigger wird für die ARC nicht gewertet, damit steigen Huber/Schmiedinger aufs Challenge-Stockerl.

Das Rallye-„Ländermatch“ ging mit 7 :3 (7 Österreicher in den Top 10) zu unseren Gunsten aus. Insgesamt fielen rund 30 Prozent der Gestarteten der Technik zum Opfer.

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