RALLYE

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Masse und Klasse

Trotz der technisch bedingten Absage der Fiesta Trophy können die Veranstalter stolz auf das hochkarätige Starterfeld sein, auch Max Zellhofer ist wieder dabei.

Claus-Peter Pozdnik

Das Starterfeld der diesjährigen Mühlviertel-Rallye ist voll wie nie und auch qualitativ vom Feinsten. Leider nicht dabei die Piloten der Ford Fiesta Sporting Trophy. Eigentlich sollte die Mühlviertel-Rallye am 19.07. der Ford Fiesta Sporting Trophy als Ersatz für die ausgefallene Ostarrichi-Rallye dienen, leider muss die Trophy-Organisation diesen Lauf nun absagen.

Da bei den letzten beiden Rallyes einige Getriebe Probleme gemacht haben, hat sich Ford dazu entschlossen, sämtliche Schaltboxen zur Generalüberholung zu einem Spezialisten zu schicken, um künftige Troubles zu vermeiden.

Leider steht die Ford Fiesta Sporting Trophy nun vor dem Problem, dass diese Arbeiten länger als geplant dauern und die Autos daher nicht rechtzeitig zur Mühlviertel-Rallye fertiggestellt werden können. Der nächste Lauf zur Ford Fiesta Sporting Trophy geht im Rahmen der BP Ultimate Rallye am 12./13.09. über die Bühne.

Nichts desto Trotz haben sich alle Cracks aus der Challenge in Perg angesagt. Denn mit Wolfgang Franek / Nina Irina Wassnig (Honda Civic Type R), Reinhard Mitterauer/Erwin Heigl (Toyota Celica GT4), Gruber Sepp/ Christoph Friesenegger (Ford Sierra Cosworth 4x4) sowie den derzeit in der Challenge top-gereihten Oliver Berger (Ford Escort RS 2000), Harald Ruiner (Renault Clio RS), Mathias Lechner (Mitsubishi Lancer Evo), Reinhold Kopf (Toyota Celica) gibt es da schnelle Piloten.

Diese möchten den Lokalmatadoren vom TRT - Markus Felbauer / Cornelia Prohaska (Mitsubishi Lancer EVO III), Paul Wodraska / Manfred Foisner (Mitsubishi Lancer EVO III), Wolfgang Wimmer / Wolf Halbartschlager (Mazda 323 GT_R), Markus Huber / Simon Schmidinger (Mitsubishi Lancer EVO III), Martin Rossgartner/ Chris Scheuchenpflug (Opel Kadett Gsi) - kräftig einheizen wollen.

Blieben nach Markus Huber noch zwei TRT-Teams, die bisher unerwähnt blieben, die allerdings vorgesehen sind, am nächsten Samstag für Schlagzeilen zu sorgen: Severin Katzensteiner / Roman Hintersteiner (Mazda 323 GT-R) und Heinz Andlinger / Helmut Grassegger (Mitsubishi Lancer EVO IX). Und darüber hinaus auch einige Top-Teams, die man sonst nur in der heimischen „Chefpartie“ agieren sieht.

Denn mit dem Challenge-Triumphator von 2005, den für den TRT gestarteten und auch am kommenden Samstag startenden Franz Sonnleitner / Klaus Werginz (Mitsubishi EVO V) gibt es für die schnellen Jungen aus der Challenge einen würdigen Gradmesser aus der Oberliga. Sonnleitner ist jedoch nicht das einzige Team aus der Chefpartie, denn mit den vormaligen Staatsmeistern Martin Zellhofer / Bernhard Ettl (Suzuki Swift S 1600) wird auch ein Semi-Werksauto rund um Perg eingesetzt.

Und da wäre noch ein weiterer heimischer Top-Bleifuß, der sich erstmals auf eine Rallye-Piste begibt: Österreichs ehemalige Tourenwagen-Staatsmeister aus der Ära der ÖTC, Herbert Karrer (Seat Ibiza Cupra TDI). Karrer hat sich dabei einen äußerst illustren Copiloten für seine Premiere gefunden: Helmut Schöpf.

Dieser ist vornehmlich der Organisator der berühmt-berüchtigten „Waldviertel-Rallye“, der hin und wieder das Thema „Rallye“ auch vom Cockpit aus erfahren möchte, nach seinem Einsatz im Triestingtal im Vorjahr als Pilot, übernimmt er dieses Mal die Ansage.

Wer nun glaubt, dass heimische Challenge-Läufe eine reine nationale Angelegenheit sind, der irrt: Denn bei der Mühlviertel-Rallye 2008 gibt es auch Teams aus Deutschland & Italien. Mühlviertel-Stammgäste sind Ralf Hillmann / Michaela Kusebauch (Mitsubishi Lancer EVO 6.5), die im Schlepptau noch Benedikt Hoffmann /Thomas Fischer (BMW 320 S), Markus Seidl / Ludwig Reisinger (VW Golf Kitcar), Jörg Schuhej / Steffen Reith (Mitsubishi Lancer EVO VI), Timo Heinen / Jürg Hammermüller (BMW 318s), Robert Pritzl / Peter Wollner (Subaru Impreza WRX), Detlef Eichberger / Winfried Pieringer (Seat Ibiza Cupra) mitgenommen haben.

Aus Italien wiederum kommen Rino Muradore + Copilot (Ford Escort RS). Abschließend sei noch erwähnt, dass es für den Großteil der Schlachtenbummler üblich ist, die Top-Spots auf den Sonderprüfungen nach Startnummer 30 zu verlassen. In Perg wird das nicht der Fall sein! Denn bei der Mühlviertel-Rallye 2008 fahren sich einige der schwedischen Schlachtschiffe einmal mehr sich in die Herzen der Fans.

„Elch Cup“ heißt der Bewerb im Challenge-Bewerb und dabei „bekriegen“ sich ältere Volvo-Vehikel gegeneinander, also Fahrzeuge, die man eher als Rallye-untauglich einstufen würde. Inzwischen ist der „Elch Cup“ zum Publikumsliebling geworden, wobei diese „Schwedischen Panzerkreuzer“ zumeist am Ende des Feldes starten.

In und um Perg wird man die Teams Walter Folger / Nina Mairunteregg, Martin Schenk / Andreas Chlada, Kurt Putz / Alexandra Auer-Kaller, Michael Pap / Marlies Mandl, Georg Gschwandner /Marlene Mandl und Otto Bilek bewundern können.

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