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Sandell will es wieder gut machen

„Der Ausfall von Portugal ist Geschichte!“ Patrik Sandell gibt sich vor der Sardinien-Rallye selbstbewusst, er will die PWRC-Führung zurück erobern.

Foto: Red Bull

Für das Red Bull Rallye Team beginnt nach einer kurzen Pause am Wochenende die zweite Saisonhälfte in der P-WRC-Weltmeisterschaft. In Sardinien steht von Freitag bis Sonntag die „Rally d’italia Sardegna“ auf dem Programm.

Patrik Sandell/Emil Axelsson (S) – Skoda Fabia S2000 – kommen bestens vorbereitet zum fünften P-WRC-WM-Lauf nach Sardinien: „Ich habe in den letzten Wochen wieder sehr hart an meiner Fitness gearbeitet, habe zwischendurch für Red Bull an einem 24-Stunden-Kartrennen in Paris teil genommen und in der letzten Woche einen Test in Österreich absolviert. Der war ganz wichtig – denn wir haben wieder ein paar Kleinigkeiten gefunden und somit den Skoda Fabia S2000 nochmals optimieren können.“

In der P-WRC-Gesamtwertung ist Sandell, der wie der Führende Portugiese Araujo in Argentinien pausiert hat, auf Rang 3 zurück gefallen. Neuer Zweiter ist Nasser Al-Attiyah, der in Argentinien siegreich blieb.

Ein Zwischenstand, der Sandell nicht wirklich beunruhigt: „Der Ausfall in Portugal war total unnötig – ich habe ihn aber längst vergessen und blicke nur nach vorne. Ich komme nach Italien, um zu gewinnen. Und dann sieht alles wieder ganz anders aus“, gibt sich der Schwede selbstsicher.

Für Sandell ist es heuer der bereits vierte Auftritt in Sardinien: Nach seinem Sieg 2006 in der Juniorwertung kämpfte er in den letzten beiden Jahren jeweils um den Sieg, musste beide Male aber wegen eines technischen Defektes frühzeitig aufgeben.

Für das RB Rallye Team startet also die zweite Saisonhälfte. Der Teamchef von BRR zieht eine erste Bilanz und blickt voraus:
Raimund Baumschlager: „Begonnen hat die Saison mit zwei Siegen natürlich sensationell, nach dem Ausfall in Griechenland ist die komfortable Situation aber weg – jetzt stehen wir wieder unter Druck. Passiert ist zwar noch nichts, Ausfall dürfen wir uns aber keinen mehr leisten. Für Sardinien bin ich sehr zuversichtlich, anschließend in Griechenland wird es schon weit schwerer – das wird ein Überlebenskampf. Die Wales-Rallye zum Abschluss sollte uns entgegen kommen. Sollte bis dahin die Titelchance intakt sein, haben wir gute Karten.“

Die „Rally d’italia Sardegna“ mit Start und Ziel in Olbia beginnt am Freitag um 8 Uhr, der Zieleinlauf ist für Sonntag, 14.15 Uhr geplant. Insgesamt stehen 17 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 347,12 Kilometer auf dem Programm.

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