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Rallye-WM: Portugal

„Bin nicht aggressiv genug gefahren“

Sébastien Loeb hat kein Problem damit, seinem Namensvetter Sébastien Ogier zuzugestehen, dass er in Portugal einfach der schnellere Pilot war.

Sébastien Loeb zeigte in Portugal an Tag zwei und drei eine starke Aufholjagd. Kontinuierlich setzte der Weltmeister Bestzeiten und holte langsam auf Sébastien Ogier auf. Am Ende fehlten knapp acht Sekunden auf den Sieg. Mit den 18 Punkten für Platz zwei baute Loeb seine WM-Führung aus. Teamkollege Dani Sordo kletterte in der letzten Spezialprüfung noch auf das Podium.

"Es war ein großartiger, ausgeglichener Kampf", zollt Loeb dem siegreichen Franzosen Respekt. "Wie haben am ersten Tag einige Zeit verloren, weil wir als Erste auf die Pisten mussten. Wir haben nie aufgehört zu attackieren, um den Rückstand zu reduzieren. Uns hat aber ein wenig Extra-Speed gefehlt. Ich glaube ich bin nicht aggressiv genug gefahren. Es hat schließlich der schnellste Fahrer gewonnen. Platz zwei ist für die WM wichtig."

Erst auf den letzten zwei Kilometern profitierte Sordo von einem Fahrfehler Petter Solbergs und komplettierte den Citroën-Dreifachsieg. Es war Sordos erster Podestplatz in der laufenden Saison. "Ich bin sehr stolz auf das Resultat", so der Spanier. "Wir hätten auch etwas näher an den beiden Sébastiens sein können, aber ich hatte mehrere kleine Probleme. Es war das Wichtigste viele Punkte für Citroën zu sammeln. Ich bin zufrieden, dass ich die erste Saisonhälfte mit einem Hoch beende."

Loeb hat nach sechs Rallyes nun 38 Zähler Vorsprung auf Ogier. Bester Ford-Pilot ist Mikko Hirvonen, dessen Rückstand aber bereits 50 Punkte beträgt. In der Herstellerwertung hat sich Citroën ein Polster von 26 Zählern geschaffen.

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