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Rallye-WM: Portugal

„Eine große Befriedigung“

Der frisch gebackene WRC-Rallyesieger Sébastien Ogier blickt zurück auf jene Portugal-Rallye, bei der er den ersten Sieg in der WRC erzielen konnte.

Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia haben in Portugal ihren ersten WM-Sieg gefeiert. Das Duo führte ab der dritten Sonderprüfung und konnte von Sébastien Loeb nicht mehr eingeholt werden. Mit den 25 Punkten schob sich der Citroën-Junior auf Rang zwei in der Weltmeisterschaft. Loeb führt nach seinem zweiten Platz weiterhin souverän.

Das Wochenende gehörte aber Ogier: "Vom Shakedown weg hatten wir nicht das geringste Problem, obwohl wir immer knapp unter dem Limit fuhren", beschreibt der Franzose. "Wir haben erwartet, dass wir Zeit verlieren würden, da wir ja das erste Auto auf den Prüfungen waren. Bis zum Ende haben wir hart attackiert. Der Sieg ist eine große Befriedigung. Ich muss dem gesamten Team danken."

Nicht viele Rallye-Piloten haben bisher Überflieger Loeb in einem direkten Duell besiegen können. Das Geheimnis lag in Ogiers schonendem Umgang mit den Reifen. Bei keinem anderen Piloten waren die Pirellis nach den Sonderprüfungen in diesem guten Zustand. Zudem griff der 26-Jährige am ersten Tag kompromisslos an und baute sich einen großen Vorsprung auf, von dem er an den letzten beiden Tagen als Straßenfeger zehren konnte.

"Das ist ein ganz großer Moment in meinem Leben. In Neuseeland sind wir nur knapp am Sieg gescheitert", blickt Ogier zurück. "Jetzt stehen wir endlich auf der höchsten Stufe auf dem Podest." Sein Teammanager Benoit Nogier war ebenfalls begeistert: "Ein Triumph war für uns als Junioren-Team nie die Zielsetzung. Sébastien hat es verdient, denn er ist großartig gefahren. Trotzdem werden wir jetzt in Ruhe weiterarbeiten, damit Sébastien weiter Lernen kann."

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