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Rallye-WM: Portugal

Loeb will in Portugal ungeschlagen bleiben

Nach seinen Portugal-Siegen 2007 und 2009 will Sébastien Loeb diese Woche nachlegen; allerdings weiß er, wie tückisch die Kuppen dort sein können.

Zweimal ist Sébastien Loeb bisher bei der Rallye Portugal angetreten, zweimal hat er den Klassiker gewonnen: 2007 und 2009. Bei der 44. Auflage vom 27. bis zum 30. Mai hat er deshalb ganz klar das Ziel, ungeschlagen zu bleiben und sich den Portugal-Hattrick zu holen. Damit würde der Citroën-Star auch seinen Vorsprung in der Fahrerwertung ausbauen.

Derzeit führt er mit einem Polster von 36 Zählern auf Ford-Pilot Jari-Matti Latvala. In der Markenwertung hat Citroën einen Vorsprung von fünf Punkten auf Ford. "Wir lieben die Begeisterung der portugiesischen Zuschauer", schwärmt Loeb. "Die Gegend ist auch sehr schön. Normalerweise ist das Wetter gut und man spürt einfach, dass die Leute den Rallyesport lieben. Was kann man mehr verlangen?"

"Ich mag die Rallye wirklich, aber sie ist alles andere als einfach", weiß der Franzose. "In dieser Saison gab es bei jeder Rallye Prüfungen mit tückischen Kuppen – diese kleinen Buckel, die verhindern, dass wir die dahinterliegenden Kurven lesen können. Und Portugal wird in dieser Hinsicht die Krönung sein! Abgesehen davon ist die Rallye nicht sehr schwierig. Es ist von allem etwas dabei, was man auf Schotter so hat: breite, schnelle Abschnitte und andere, langsame und kurvige Sektionen."

Loeb hat in dieser Saison bereits drei Siege und zwei weitere Podiumsplätze geholt. Sein dritter Platz in Neuseeland war sein bisher schlechtestes Ergebnis in diesem Jahr – doch der Franzose zieht auch daraus Positives: "Wir sind mit einem Vorsprung von 40 Punkten auf Petter Solberg nach Auckland gekommen und sind mit 36 Punkten Vorsprung auf Jari-Matti Latvala abgereist. Es ist recht gut, dass wir nur vier Punkte verloren haben. In dieser Saison gibt es bei jeder Rallye sechs Piloten, die gewinnen können. Da ist es gut, im Spitzenfeld anzukommen. Zurücklehnen dürfen wir uns aber nicht."

Für seinen spanischen Teamkollegen Dani Sordo ist Portugal eine Art weitere Heimrallye: "Neben Mexiko und Spanien ist das auch eine besondere Rallye für mich", sagt er. "Die Zuschauer feuern uns mehr an als irgendwo anders, weil wir die Farben der iberischen Halbinsel vertreten! Aber das ändert an meiner Herangehensweise nichts. Ich weiß, dass Citroën darauf zählt, dass ich weitere Punkte für die Markenwertung einfahre. Mein Ziel ist wie immer, auf das Podium zu fahren. Bei meinen ersten beiden Auftritten hier wurde ich jeweils Dritter. Es wäre schön, wenn mir das in diesem Jahr wieder gelingen würde."

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