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IRC: Mecsek-Rallye

Beppo liegt auf dem „verflixten“ elften Platz

Andreas Mikkelsen verteidigte seine Führung und liegt 18,8 Sekunden vor Kopecky. Gassner auf Platz 7. Harrach auf Rang elf. Arai auf P20.

Michael Noir Trawniczek

Wie am Vortag hat Andreas Mikkelsen gleich auf der ersten Sonderprüfung des zweiten Rallytages in Pécs mächtig Gas gegeben – der Rallye-Leader markierte in seinem Skoda Fabia S2000 gleich einmal eine weitere Bestzeit, sein Verfolger Jan Kopecky verlor weitere 6,9 Sekunden.

Beide Konkurrenten zeigten sich überrascht, dass die Strecke sauber war. Kopecky erklärte: „Ich bin langsamer gefahren denn ich habe gedacht, dass hier einiger Schotter von gestern liegen würde, doch dem war nicht so.“

Auf der 24 km langen war dann prompt Kopecky der schnellste Mann im Felde – oder auch nicht, denn Mikkelsen fuhr exakt die gleiche Zeit. Kopecky schüttelte den Kopf: „Ich hab auf der ersten Prüfung noch geschlafen…“

Doch auch auf der letzten SP vor dem Mittagsservice war Mikkelsen schneller als Kopecky – der schnellste Mann hieß zudem Thierry Neuville, der damit näher an Kopecky heran rückte und nur 13,7 Sekunden hinter ihm Rang drei belegt.

Kopecky resignierend: „Andreas war auf dieser Prüfung abermals sehr schnell unterwegs – ich denke, dass es unmöglich ist, ihn noch einzuholen.“ Kopecky fehlen vor den letzten drei Prüfungen 18,8 Sekunden auf den Norweger.

Freddy Loix liegt als Vierter bereits 48,6 Sekunden zurück und schafft den Sprung auf das Podium nicht mehr aus eigener Kraft. Einen einsamen fünften Platz belegt auch Bryan Bouffier im Peugeot 207 S2000.

Immer noch der schnellste Nicht-S2000-PPilot ist der ungarische Lokalmatador mit dem Pseudoym „ASI2, der auf einem Mitsubishi Lancer Evo IX R4 als Sechster einen Rückstand von 2:18 Minuten aufweist.

Doch von hinten rückt bereits Red Bull Skoda-Pilot Hermann Gassner junior näher, der sich auf Platz sieben vorarbeiten konnte und nur noch 14,3 Sekunden hinter dem Ungarn liegt.

Beppo Harrach belegte auf den drei Prüfungen die Plätze zwölf, 13 und elf. Im Gesamtklassement belegt er den „Verflixten“ elften Rang, auf die Top 10 fehlen 20,8 Sekunden.

Nach der ersten Prüfung am Morgen sprach Harrach in die Mikrofone des Rallyeradios: „Ich mag diese Prüfung nicht besonders – vielleicht läuft es auf der nächsten besser.“

Stohl Racing-Schützling Toshihiro Arai liegt im Subaru Impreza WRX STI R4 mit fast sieben Minuten Rückstand auf Platz 20.

Michael Kogler ist nach seinem gestrigen Abflug auf der letzten Sonderprüfung nicht mehr im Rennen.

Am Nachmittag werden die drei Prüfungen ein zweites Mal absolviert.

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