RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Argentinien-Rallye

Test der Ausdauer

Mads Östberg blickt mit Freude auf die anstehende Rallye-Argentinien, zeigt sich aber auch entschlossen, dort wichtige WM-Punkte einzufahren.

Mads Östberg blickt frohen Mutes auf die nächste Rallye in Argentinien. Der Norweger tritt am kommenden Wochenende zwar erst zum dritten Mal in der Region von Cordoba an, doch bei seinem Debüt im Jahr 2011 kam er als Fünfter ins Ziel. Im Vorjahr durfte Östberg als Dritter auf dem Podest jubeln. Nach den teilweise schwierigen ersten vier Rallyes, steckt der 25-Jährige den Kopf nicht in den Sand. Seinen Speed hat Östberg mehrmals unter Beweis gestellt, doch es gab technische Probleme an seinem Ford. Zuletzt in Portugal schied er in Führung liegend früh durch Überschlag aus.

Dank "Rallye2-Regel" konnte er an der Algarve dennoch einige WM-Punkte sammeln. Trotzdem ist Östbergs Rückstand auf Überflieger Sebastien Ogier (Volkswagen) bereits groß, denn auf den Franzosen fehlen bereits 70 Zähler. Die WM hat Östberg deshalb nicht auf dem Radar. In Argentinien will er endlich eine Rallye ohne Probleme meistern. "Ich will nächstes Wochenende um das Podium kämpfen", kündigt der Norweger an.

"Wenn ich mir die bisherige Saison ansehe, dann wird es wichtig sein, dass wir gute Punkte holen, damit wir immer noch dabei sind. Natürlich will ich Rallyes gewinnen und in Argentinien ist es zuletzt gut für uns gelaufen. Wir werden angreifen, aber eine Zielankunft wird für uns sehr wichtig sein." Insgesamt 407,65 Prüfungskilometer müssen in Argentinien bewältigt werden. Spitze Steine können rasch für Reifenschäden sorgen.

"Argentinien ist sicherlich eine herausfordernde Rallye", schätzt Östberg. "Das Wetter kann sehr wechselhaft sein. In der Ebene kann die Sonne scheinen, aber in den Bergen kann es regnen und neblig sein. Man muss seinen Fahrstil auf die Bedingungen einstellen können." Das Wetter ist aber nicht die einzige Herausforderung: "Eine große Herausforderung sind auch die langen Prüfungen."

"Im Regelfall fahren wir einige lange Prüfungen, die sich mit kürzeren Strecken abwechseln", spricht Östberg die Mehrzahl der Rallyes an. "In Argentinien sind aber alle Prüfungen relativ lang, weshalb es auch ein Test der Ausdauer wird."

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Argentinien-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Schindelegger

Sensationeller EHRC-Start in Fafe

Das Rallyeteam Schindelegger hat in Fafe bei der historischen Schotter- Europameisterschaft mit Gesamtplatz 6 einen Traum-Saisonstart hingelegt.

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.