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WRC: Wales-Rallye

Das übliche Programm

Die beiden VW-Piloten Sebastien Ogier und Jari Matti Latvala geben das Tempo in Wales vor, Neuville kann den Anschluss nicht mehr halten.

Michael Hintermayer

Nach dem Ausscheiden der beiden Citroen-Piloten Robert Kubica und Mikko Hirvonen am heutigen Morgen, gab es auf den drei Prüfungen nach dem Mittags-Service keine großen Veränderungen im WRC-Feld. Kubica und Hirvonen mussten beide nach Überschlag aufgeben, den Fahrern und Copiloten passierte dabei nichts.

In Führung liegt – wie immer – Sebastien Ogier im VW Polo R WRC. Er konnte die drei Nachmittags-SP gewinnen und somit seinen Vorsprung auf seinen Teamkollegen Jari Matti Latvala auf 20,1 Sekunden ausbauen. Den dritten Platz belegt die Ford-Speerspitze Thierry Neuville, er verliert aber immer mehr Zeit auf die zwei VW-Werkspiloten vor ihm. Mittlerweile trennen den Belgier 42,5 Sekunden Rückstand von Jari Matti Latvala. Neuville selbst findet dafür keine Erklärung.

An vierter Position, mit einem Rückstand von 28,8 Sekunden auf Neuville reiht sich Mads Östberg ein, gefolgt vom russisch-österreichischen Duo Evgeny Novikov und Ilka Minor. Die beiden M-Sport-Piloten liefern sich ein spannendes Duell, Novikov konnte seinen Rückstand auf 3,7 Sekunden verkürzen.

Nur 1,1 Sekunden hinter Novikov braust Andreas Mikkelsen im dritten Werks-Polo heran. Er konnte sich im Laufe des Tages immer weiter steigern und kommt immer besser mit dem Volkswagen zurecht. Über drei Minuten hinter Mikkelsen folgt Martin Prokop auf einem Ford Fiesta WRC.

Der WRC2-Leader Elfyn Evans (Fiesta R5)findet sich an der achten Position wieder, hinter ihm folgt der mit einer Strafzeit von fünf Minuten gestartete Spanier Dani Sordo mit dem einzig verbliebenen Citroen DS3 WRC.

Am morgigen, dritten Tag der Wales-Rallye warten 7 Sonderprüfungen auf die Fahrer, die ohne Service absolviert werden müssen.

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