RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Wales-Rallye

Rallye-Ende für Novikov und Minor

Auf SP 11 flogen sowohl Kubica als auch Novikov/Minor von der Strecke, alle Beteiligten blieben unverletzt. Es führt Ogier vor Latvala und Neuville.

Michael Noir Trawniczek

Leichter Regen und Nebel am Beginn der dritten Etappe – auf der ersten Sonderprüfung (SP 10 „Gartheiniog“) markierte Andreas Mikkelsen im dritten VW Polo R WRC die Bestzeit, der Norweger erklärte: „Wir profitieren wohl von unserer Startposition.“ Dahinter reihten sich Rallye-Leader und Teamkollege Sebastien Ogier sowie Evgeny Novikov und Ilka Minor ein. Eine drittschnellste Zeit war ein guter Anfang für das russisch-österreichische Duo, doch die Freude währte nicht allzu lang…

Auf der elften Sonderprüfung „Dyfi“ passierte es: Sowohl Robert Kubica, der die Rallye nach seinem Überschlag vom Freitag fortgesetzt hatte, als auch Evgeny Novikov und seine österreichische Co-Pilotin Ilka Minor flogen von der Strecke. Einige Piloten vermeldeten, dass der Abflug von Novikov heftig gewesen sein muss – glücklicherweise erhielt motorline.cc eine erlösende SMS: „Wir sind okay!“ Allerdings können die beiden die Rallye am Sonntag nicht unter „Rally2“ fortsetzen…Update:: Offenbar konnte der Fiesta doch repariert werden, Novikov/Minor steigen am Sonntag wieder unter "Rally2" ein...

Entwarnung gab es auch bei Kubica und seinem Beifahrer - ob die beiden am Sonntag auf der vierten Etappe erneut unter „Rally2“ die Fahrt fortsetzen können, ist noch unklar. Die Bestzeit auf SP 11 markierte erneut Mikkelsen, dahinter reihten sich Ogier, Thierry Neuville und Jari-Matti Latvala, der klagte: „Sorry, aber ich habe heute einfach kein Gefühl dafür.“

Um gleich auf SP 12 mit einer Bestzeit das Gegenteil zu beweisen, mit Ogier und Mikkelsen auf den weiteren Plätzen sorgte VW auf dieser SP für einen dreifachen Erfolg. Der vierplatzierte Neuville klagte: „Es ist schwierig, ich komme in keinen Rhthymus.“

Auch auf der letzten SP vor der Mittagspause war Latvala am schnellsten unterwegs, der nun als Zweiter exakt 25 Sekunden hinter seinem führenden Teamkollegen Ogier liegt. Der Franzose meinte: „Dieser Vorsprung sollte ausreichen.“

Mit bereits mehr als einer Minute Rückstand belegt M-Sport-Pilot Thierry Neuville Platz drei, dahinter liegen Mikkelsen und der zweite M-Sport-Pilot Mads Östberg auf den Rängen vier und fünf.

Abgeschlagen, mit bereits mehr als sechs Minuten Rückstand belegt Martin Prokop om Czech Ford Platz sechs, es folgen Dani Sordo (leidet an der wegen eines teamfehlers verhängten Fünfminutenstrafe) sowie die Leader der WRC-2: Elfyn Evans, der als Gesamt-Achter bereits rund eine Minute vor Jari Ketomaa die WRC-2 anführt sowie Mark Higgins auf Platz zehn.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Wales-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.